19. Juni 2013. Er war eine schillernde Figur der Kasseler und internationalen Kunstszene. Harry Kramer, der von 1971 bis 1992 als Professor für Bildhauerei in Kassel lehrte. Zur 1100-Jahrfeier der Stadt Kassel entwickelten Studierende der Kunsthochschule Kurzfilme, die das Werk und Leben des documenta-Künstlers Harry Kramer in den Vordergrund stellen. Zur Filmaufführung ‘Harry Who?’ am Freitag, 21. Juni, 23 Uhr, in der Künstlernekopole laden das documenta Archiv der Stadt Kassel, die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel in Zusammenarbeit mit dem Museum für Sepulkralkultur in die Nekropole im Habichtswald ein.
Nach der Begrüßung durch den Ehrenvorsitzenden des Stiftungsrates der Künstlernekropole, Minister a.D. Hans Eichel, wird das Programm mit dem Film die "Sackgasse" eröffnet, einer Gemeinschaftsproduktion von Harry Kramer und Wolfgang Ramsbott aus dem Jahr 1963.
Im Anschluss daran werden zwölf Kurzfilme der Studierenden der Trickfilmklasse unter der Leitung von Professor Martina Bramkamp vorgestellt. In diesen Arbeiten nähern sich die Filmemacher auf verschiedene, teils abstrakte, teils sehr persönliche Art Harry Kramer.
Das Filmprogramm, präsentiert im "Spielraum" von Werner Ruhnau, sowie die Nekropole selbst, einst als Kunstwerk im öffentlichen Raum von Harry Kramer geschaffen, sollen neben einer Reflektion des Lebens und des Werks des Künstlers Harry Kramer zum Gedenken und Weiterdenken über den Tod hinaus ermutigen.
Bereits im Wintersemester 2011 produzierten Studierende der Trickfilmklasse den mittlerweile preisgekrönten Puppentrickfilm "Regel Null", welcher als Hommage zum Film ‘Die Schleuse’ (1961) im Frühjahr 2012 auf dem Symposium ‘Fundsache Kramer’ im TheaterFigurenMuseum in Lübeck vorgestellt wurde.
Aufbauend auf diesen Erfolg wurde im Wintersemester 2012 mit dem Projekt ‘Harry Who?’ die Spurensuche fortgesetzt. Besuche im Harry Kramer Archiv und eine Führung im Museum für Sepulkralkultur eröffneten den Studierenden eine nahezu einzigartige Sicht auf Werk und Künstler. Die genutzten Film- und Trickfilmtechniken variieren zwischen Realfilm, Zeichen-, Computer- und Puppentrick.
Die Präsentation in der kürzesten Nacht des Jahres ist dank der großzügigen Förderung durch die Firmen Ambion und Boxan sowie der freundlichen Unterstützung durch das Forstamt Kassel ermöglicht worden.
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