
Ein Gutachten wurde in Auftrag gegeben, um Klarheit zu erhalten, welche Bereiche belastet sein könnten. Das Fachbüro stellte in seiner gutachterlichen Stellungnahme, wobei die vorhandenen Messdaten von Stadt, Kreis und Land sowie Daten zu Geologie und Bergbaugeschichte untersucht und ausgewertet wurden, weiteren Handlungsbedarf fest.
„Deshalb hat sich der Kreis entschlossen, zur Vorsorge kurzfristig durch Bodenproben die Gehalte und die Pflanzenverfügbarkeit zu prüfen, um dann Aussagen zu möglichen Maßnahmen treffen zu können“, erläutert Anja Menne, Fachbereichsleiterin Ordnung, Gesundheit und Umwelt beim Hochsauerlandkreis, die Vorgehensweise. Im Rahmen der nun folgenden Untersuchungen werden insbesondere die Art und Konzentration der Schwermetalle, die Möglichkeit ihrer Ausbreitung in die Umwelt und ihre Aufnahme durch Menschen, Tiere und Pflanzen berücksichtigt. Erste Ergebnisse werden Anfang September erwartet.
Bereits am Mittwochabend, 26. Juni, wurden die Mitglieder des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Brilon über das verabredete Verfahren informiert.
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