Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V.
27.06.2013 | Herten
Gemeinsam für den Klimaschutz
Herten und Gelsenkirchen haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass die Zusammenarbeit auch in Sachen Klimaschutz gut funktioniert. Diese soll nun weitergeführt werden. Daher gaben Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel und der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, jetzt die Gründung des Vereins „Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V.“ bekannt.
„Mit dem Projekt wird die Zusammenarbeit unserer beiden Städte im Bereich von Klimaschutz und integrierter Stadtentwicklung um einen wichtigen Baustein ergänzt“, freuen sich Paetzel und Baranowski. Der Verein greift die Idee einer gemeinnützigen Struktur auf, an der sich Unternehmen und Bürger beider Städte beteiligen können. Diese wurde zuvor im Rahmen der InnovationCity-Bewerbung entwickelt und im „5-Punkte-Plan“ von den Räten beschlossen.
Der gemeinnützige Verein „Solarstadt Gelsenkirchen e.V.“ und die dort gewonnenen Erfahrungen sind die Basis für das neue Klimabündnis. Mitglieder wie die Volksbank Ruhr Mitte, die Handwerkskammer Münster oder die Westfälische Hochschule sind bereits heute auf dem Gebiet beider Städte aktiv. Zusätzlich haben verschiedene Unternehmen aus Herten schon signalisiert, dass sie dem „Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V.“ beitreten wollen. Der Vorstandsvorsitzende des „Solarstadt Gelsenkirchen e.V.“, Dr. Heinz-Peter Schmitz-Borchert, sieht dem Projekt zuversichtlich entgegen: „Die neue Partnerstruktur erhöht die Schlagkraft des Vereins und ist beispielhaft für die Zusammenarbeit von Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft in zentralen Zukunftsfragen.“
Erste gemeinsame Projekte des „Klimabündnisses“ stehen bereits fest: Ein Wettbewerb „Zukunft des Zechenhauses“ sowie eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Volkshochschulen Gelsenkirchen und Herten zum Thema Klimaschutz. Außerdem gehört auch der Ausbau des Radwegs zur Allee des Wandels auf der ehemaligen Zechenbahntrasse, der von der Zeche Ewald über Schlägel & Eisen und die Zeche Westerholt bis nach Scholven führen soll, zu den geplanten Vorhaben.
Dr. Babette Nieder, Beauftrage des Bürgermeisters für Energie und Innovation bei der Stadt Herten, und Armin Hardes, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen, sehen die Zusammenarbeit der beiden Städte als „ein innovatives Instrument zur unbürokratischen Umsetzung der Klimaschutzkonzepte beider Städte“.
Die Mitgliederversammlung, in der die neue Satzung beschlossen werden soll, findet am Mittwoch, 3. Juli, statt. Danach steht die Entscheidung auf der Tagesordnung der beiden Stadträte am 10. Juli (Herten) bzw. am 18. Juli (Gelsenkirchen).
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