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Wahl: Wahlausschuss entscheidet über Zulassung der Direktkandidaten

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22. Juli 2013
Wahl: Wahlausschuss entscheidet über Zulassung der Direktkandidaten

(pen) Nachdem bis vor wenigen Tagen Vorschläge für die Bundestagswahl am Sonntag, 22. September, eingereicht werden konnten, steht nun fest, welche Bewerber als Direktkandidaten in den Deutschen Bundestag einziehen möchten.

 

Im Wahlkreis 139/Ennepe-Ruhr-Kreis II, zu dem die Städte Hattingen, Herdecke, Sprockhövel, Wetter und Witten zählen, sind es: Ralf Kapschack (SPD), Dr. Ralf Brauksiepe (CDU), Dr. Janosch Dahmen (Bündnis90/Die Grünen), Rosemarie Steinhauer (FDP), Helmut Kanand (Die Linke), Dieter Schulz (NPD), Jakobus Fröhlich (MLPD - Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands), Roland Löpke (Piraten) und Christian Rambeck (AfD - Alternative für Deutschland). Ob alle neun am Wahltag tatsächlich auf dem Stimmzettel zu finden sein werden, darüber entscheidet der zuständige Kreiswahlausschuss unter Vorsitz von Kreisdirektorin Iris Pott in seiner Sitzung am Freitag, 26. Juli.

 

Wie bereits bei den letzten Urnengängen für die Wahl des Deutschen Bundestages wird der Ennepe-Ruhr-Kreis 2013 in zwei Wahlkreise aufgeteilt sein. Neben dem Wahlkreis 139 gibt es den Wahlkreis 138/Hagen-Ennepe-Ruhr-Kreis I. Dieser setzt sich aus den kreisangehörigen Städten Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm sowie der kreisfreien Stadt Hagen zusammen. Die Wahlleitung hierfür liegt bei der Stadt Hagen. Im Vergleich zur Wahl 2009 haben sich die Wahlkreisnummern verändert. Aus 139 wurde 138 und aus 140 wurde 139.

 

Bei der letzten Bundestagswahl zogen René Röspel (SPD) und Christel Humme (SPD) 2009 als erfolgreiche Direktkandidaten in den Bundestag ein, über die Landesliste schaffte es Dr. Ralf Brauksiepe (CDU). Damit ist der Ennepe-Ruhr-Kreis aktuell mit drei Mandaten in Berlin vertreten.

 

Stichwort Wahlsystem

 

Die Wähler haben bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktbewerber des jeweiligen Wahlkreises gewählt, mit der Zweitstimme die so genannte Landesliste einer Partei. Für den Gewinn des Direktmandats ist die einfache Stimmenmehrheit ausreichend. Während die Direktkandidaten von Wahlkreis zu Wahlkreis unterschiedlich sind, sind die Landeslisten in jedem Bundesland identisch.

 

In Nordrhein-Westfalen bewerben sich 25 Parteien. Über ihre Zulassung entscheidet ebenfalls am Freitag der Landeswahlausschuss in Düsseldorf. Die Wähler können die Erststimme dem Bewerber einer bestimmten Partei und die Zweitstimme der Landesliste der gleichen Partei geben. Sie können aber auch mit der Erststimme den Bewerber der einen Partei und mit der Zweitstimme die Landesliste einer anderen Partei wählen.




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Ennepe-Ruhr-Kreis, Pressestelle, Pressesprecher Ingo Niemann (V.i.S.d.P.), Hauptstr. 92, 58332 Schwelm
Telefon: 02336/93 2062, Fax: 02336/93 12062
Mail: pressestelle@en-kreis.de, Internet: www.en-kreis.de