kassel 1100 – Zum Stadtjubiläum macht die Ruder-Bundesliga erstmals in Kassel Station

12. August 2013. Seit 2009 gastiert die Ruder-Bundesliga jährlich in fünf ausgewählten deutschen Städten. Anlässlich der 1100-Jahr-Feier kommt die erste Ligaserie im Deutschen Rudersport nach Kassel: Am Fuldaufer zwischen Prinzessgarten und Drahtbrücke können die Zuschauer am Samstag, 17. August, von 10 bis 19.30 Uhr die aktiven Wassersportler anfeuern und das Geschehen hautnah erleben.

„Die so genannten Renntage sind ein gesellschaftliches Sportereignis ersten Ranges. Der Zuschauer darf sich auf sportlich hochwertige und spannende Wettkämpfe freuen“, sagt Jens Gerlach, Projektinitiator und Vorsitzender des Rudervereins Cassel 2010. Voller Vorfreude ist auch Kassel 1100- Projektleiter Hans-Jochem Weikert: „Vielfältige und attraktive Sportveranstaltungen bilden einen wichtigen Bestandteil der Kasseler Jubiläumsfeierlichkeiten. Ich freue mich, dass die Ruder-Bundesliga erstmals in unsere Stadt kommt und hoffe, dass es nicht das letzte Mal sein wird.“

Als Bootsklasse gibt es das Aushängeschild des Rennrudersports zu sehen: den Achter. Im Gegensatz zur klassischen Olympiadistanz von 2.000 Metern beträgt die zurückgelegte Strecke in der Ruder-Bundesliga 350 Meter – eine Sprintdisziplin, die von den Athleten alles abverlangt. Der Wettkampfmodus ist ganz einfach: Jeder Renntag besteht aus einer Vorrunde, einer Zwischenrunde und einer Endrunde. Zunächst sprinten die Achter beim Zeitfahren, dem Time Trial, um die Tagesbestzeit. Die Platzierung im Time-Trial ist ausschlaggebend für die Startposition in der Zwischenrunde, die mit dem Achtelfinale beginnt. Nur der Sieger des Achtelfinals wahrt die Chance, weiter um den Sieg des Renntages mitzufahren. Doch auch die unterlegenen Boote treten in Viertelfinals weiter gegeneinander an, kämpfen aber nur noch um die hinteren Platzierungen. Sowohl im „oberen“ als auch „unteren“ Teil des Feldes setzt sich das K.-o.-System über die Viertel- und Halbfinals fort, bis es im großen Finale um den Tagessieg geht.

Das Teilnehmerfeld wird von den Männern der 1. und 2. Bundesliga, den Frauen der 1. Bundesliga und den Juniorinnen und Junioren aus dem gesamten Bundesgebiet gebildet. „Dass drei von insgesamt sechs Junioren-Teams aus Kassel stammen, zeigt, dass hervorragende Arbeit im Bereich Nachwuchsförderung geleistet wird“, betont Gerlach.

Neben der Ruder-Bundesliga werden sich an dem Wochenende auch zahlreiche Kasseler Wassersportvereine auf und an der Fulda präsentieren. Rund 200 Teilnehmer werden am Sonntag, 18. August, von 10 bis 17.30 Uhr beim STAR CARE-Rennen für einen guten Zweck an den Start gehen. STAR CARE Hessen e.V. ist eine Hilfsorganisation, die sich für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche einsetzt und soziale Projekte unterstützt. Der gesamte Erlös aus den Meldegebühren geht als Spende an den Kinderbauernhof Kassel e.V.

Ebenfalls am 18. August treten die Kasseler Ruder- und Kanuvereine zum sportlichen Wettkampf auf der Fulda gegeneinander an. Sie werden in spannenden Rennen um den Titel bei den Stadtmeisterschaften kämpfen.

Die Veranstalter bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, dass es im Bereich des Auedamms durch das Rangieren der Boote vom 16. bis 18. August zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen kann.

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