Im Vordergrund steht die umfassende Beratung
Kreispflegekonferenz tagte im Kreishaus
Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter all jener Organisationen im Kreis, die an der pflegerischen Versorgung der Menschen beteiligt sind. Diesmal stand die Sitzung im Kreishaus ganz im Zeichen der Jahresberichte von Heimaufsicht und Beratungsstellen.
Außerdem stellten Investoren vier neue Pflegeheime im Kreis vor. Der Auftrag der Kreispflegekonferenz ist die Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur im Kreis.
Die Beratungs-Infocenter-Pflege (BIP) in den zehn Städten des Kreises Recklinghausen wurden auch im Jahr 2012 unverändert stark nachgefragt. Insgesamt zählten die kommunalen Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) im vergangenen Jahr 15.104 Kontakte, bei denen sich Menschen in Pflege- oder seniorenspezifischen Fragen beraten ließen. Dabei wird in steigendem Maße eine umfassende Beratung gewünscht. 55% der Ratsuchenden wünschten ein ausführliches Beratungsgespräch, während die reine Informationsweitergabe nur noch bei 32% der Kontakte im Vordergrund stand.
Die Beraterinnen und Berater der BIPs beraten und informieren trägerunabhängig und kostenlos in jeder kreisangehörigen Stadt Pflegebedürftige, von Pflegebedürftigkeit Bedrohte und deren Angehörige sowie Senioren. Die Themenpalette reicht von Fragen zur ambulanten oder stationären Pflege und deren Finanzierung über komplementäre (pflegeergänzende) Dienste wie Hausnotrufdienste, Wohnraumanpassung und hauswirtschaftliche Hilfen bis hin zu Fragen zur gesetzlichen Betreuung und Selbsthilfe, z.B. bei Überforderung pflegender Angehöriger.
Immer häufiger wird auch die unbürokratische Platzsuche per Faxrundruf genutzt. Dabei können diejenigen, die einen Heimplatz/Kurzzeitpflegeplatz für sich oder Angehörige suchen, sich an die BIP Koordinierungsstelle im Kreishaus wenden. Von dort aus werden die in Frage kommenden Einrichtungen per Fax über die Platzsuche informiert und setzen sich direkt mit dem Betroffenen in Verbindung.
Zufrieden zeigten sich die Beteiligten der Pflegekonferenz ferner mit dem Jahresbericht 2011/2012 der Heimaufsicht über die Situation in den stationären Einrichtungen. Rechnet man stationäre Pflege- und Kurzzeitpflegeeinrichtung, Behinderteneinrichtungen und Hospize zusammen, sind es 7.963 Plätze, die im Kreis Recklinghausen inzwischen unter die Aufsicht der vier Beschäftigten der Heimaufsicht fallen. Der praxisnahe Bericht beeindruckte die Fachleute vor allem auch durch die Bandbreite der geschilderten Fallbeispiele aus dem Alltag der Heimaufsicht.
Einen aktuellen Überblick über vier im Kreisgebiet geplanten Neubaumaßnahmen von Pflegeheimen gaben in der Sitzung die entsprechenden Investoren. Sie stellten den Mitgliedern der Kreispflegekonferenz vier Neubauprojekte in den Städten Datteln, Herten und Recklinghausen vor, die in den Jahren 2013 bis 2014 in Betrieb genommen werden sollen. Interessiert zeigte sich die Kreispflegekonferenz vor allem an den unterschiedlichen Konzepten, die den Pflegemarkt in naher Zukunft bereichern können.
Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Katharina Krazewski, Telefon: 02361/534612, katharina.krazewski@kreis-re.de
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