10. September 2013.
Die Stadt Kassel schließt den Hessentag mit einem deutlich geringeren Defizit ab als geplant. Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben beträgt 4,633 Millionen Euro. Kalkuliert worden war mit einem Fehlbetrag von maximal 5,5 Millionen Euro. Das entspricht der Summe, die das Land Hessen im Zuge der Hessentags-Ausrichtung der Stadt Kassel gewährt als Zuschüsse für Infrastrukturprojekte, die die Stadt sonst hätte alleine tragen müssen. „In der Gesamtbilanz haben wir den Hessentag also um 867.000 Euro besser abgeschlossen“, erklärte Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Dienstag.
Doch nicht nur finanziell lässt sich eine positive Bilanz des Hessentages ziehen. 1,83 Millionen Besucher hatten einen modernen und großstädtischen Hessentag in Kassel erlebt – „für unsere Stadt bedeutet das einen ungeheuren Imagegewinn und Werbeeffekt“, erklärt Oberbürgermeister Hilgen. Darüber hinaus konnte durch den Hessentag die Infrastruktur in der Stadt an zahlreichen Stellen verbessert werden:
„Und wenn wir jetzt die Karlsaue, die Hessenkampfbahn und den Friedrichsplatz nach der intensiven Hessentags-Nutzung wieder herstellen, dann werden diese Freiflächen in einem deutlich besseren Zustand sein, als sie es zuvor waren“, erklärt Oberbürgermeister Hilgen weiter. Zusammengenommen seien direkt durch den Hessentag etwa 700.000 Euro in die nachhaltige Verbesserung der städtischen Infrastruktur geflossen.
In der Bilanz des Hessentages stehen Ausgaben in Höhe von 12,18 Millionen Euro Einnahmen im Umfang von 7,55 Millionen Euro gegenüber.
Die Kosten im Einzelnen:
Aufwendungen
Erträge
Im Zusammenhang mit der Ausrichtung des Hessentages erhält die Stadt Kassel vom Land Hessen 5,5 Millionen Euro als Zuschuss für Infrastrukturmaßnahmen. Dies sind:
Darüber hinaus erhält die Stadt vom Land 7,7 Millionen Euro zinsvergünstigte Investitionsfonds-Darlehen für die Investitionsvorhaben.
Die 867.000 Euro, die das Hessentags-Defizit unter der Summe der gewährten Investitionskostenzuschüsse liegt, werden dem Haushalt der Stadt Kassel als Einnahmeverbesserungen zugeführt. Sie tragen dazu bei, das Ziel eines insgesamt ausgeglichenen Stadthaushaltes zu erreichen und den Weg des Abbaus von Altschulden weiter fortzusetzen.
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