10. September 2013. Sie sind gelb und haben rote und weiße Streifen. Sie leiten Autofahrer, Radler und Fußgänger, sorgen für Sicherheit und prägen derzeit die Szenerie auf der Kasseler Friedrich-Ebert-Straße. Arbeitsstellenzäune heißen die Absperrungen, die am Donnerstag, 19. September, ab 19.30 Uhr Teil einer Kunstausstellung werden.
Drei Kasseler Zeichner nutzen dann die Baustellenzäune zwischen Bismarckstraße und alter Hauptpost als Ausstellungsfläche für ihre Werke. Dabei handelt es sich um Zeichnungen von Gesichtern in ganz verschiedenen Stilen, die die Künstler eigens für die Aktion erstellen und an diesem Tag anbringen werden. Für die „BaustellenbespielungNr. 1“ verantwortlich sind Henning Lutze, Bernhard Skopnik und Reinhold Weber vom Zeicheninstitut (Zi).
„Die Friedrich-Ebert-Straße ist derzeit ein ganz spezieller öffentlicher Raum. Einerseits schränken die aktuellen Begebenheiten die Menschen sehr ein. Andererseits bietet die Baustelle jeden Tag Neues und Interessantes. Zur Vielfalt wollen wir mit unseren Zeichnungen ebenfalls beitragen“, erläutert Reinhold Weber den Hintergrund der Kunstaktion. „Dabei verbinden wir Alltagsgeschehen mit Ausnahmezustand und einer außergewöhnlichen Aktion.“ Ziel sei es ebenfalls, die Friedrich-Ebert-Straße trotz der Widrigkeiten zu einem attraktiven und erlebnisreichen Ort zu machen und somit die ansässigen Händler, Gastronomen und Dienstleister zu unterstützen.
Abschluss der Aktion ist auf dem Platz vor der Alten Hauptpost (Ecke Bürgermeister-Brunner-Straße). Dort erwartet die Besucher die Dokumentation der Zeichenaktion als kurzer Film von Karl-Heinz Mierke sowie wortreiche und musikalische Präsentationen mit dem Schauspieler und Theatermacher Werner Zülch sowie dem Klang-Performance-Künstler Axel Kretschmer.
„Die Aktion ist ein weiterer Ausdruck des bürgerschaftlichen Engagements im Quartier“, erklärt Simone Mäckler vom Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße. „Denn die Initiative dazu kam von den Zeichnern selbst.“ Nach Ansicht der Architektin und Mediatorin, die Ansprechpartnerin für alle Belange rund um die Quartiersentwicklung ist, soll die Veranstaltung Auftakt für weitere Aktivitäten auf der zentralen Kasseler Straße sein.
Die „BaustellenbespielungNr. 1“ findet in Kooperation mit dem Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße statt. Sie wird gefördert vom Bund-Länder-Programm Aktive Kernbereiche und unterstützt vom Kulturamt der Stadt Kassel sowie von der Bürogemeinschaft 48zwei und der Agentur e-bildwerke + andere.
Kontakt: Stadtbüro - Friedrich-Ebert-Straße
Adresse: Friedrich-Ebert-Straße 32 bis 34, 34117 Kassel, Telefon 05 61/6 02 85-6 30, Fax 05 61/6 02 85-6 40, E-Mail stadtbuero@freidrich-ebert-strasse.net, www.friedrich-ebert-strasse.net.
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