Neue Empfehlungen für Impfungen gegen Grippe und Rotaviren

20. September 2013. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin (STIKO) hat neue Impfempfehlungen veröffentlicht. Danach sollen Kinder besser vor Grippe und Durchfallerkrankungen geschützt werden, teilt das Gesundheitsamt Region Kassel mit.

Für Kinder von zwei bis sechs Jahren, bei denen eine Grippeimpfung notwendig ist (z. B. bei chronischen Erkrankungen), wird ein Grippeimpfstoff als Nasenspray empfohlen. Dieser ist gerade bei diesen kleineren Kindern sehr gut wirksam. Bei älteren Kindern und Erwachsenen können sowohl der traditionelle Impfstoff, der injiziert wird, als auch das Nasenspray angewendet werden. Beide werden in ihrer Wirksamkeit als gleichwertig eingeschätzt. Wissen sollte man, dass es sich bei dem Nasenspray im Gegensatz zur Spritze um einen Lebendimpfstoff handelt, der abgeschwächte Erreger erhält. Dieser sollte daher beispielsweise bei einer Kortisontherapie oder Immunschwäche nicht angewendet werden.

Die zweite Neuerung bezieht sich auf eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Wie schon häufiger in der Presse mitgeteilt, sind Rotaviren in Deutschland die häufigste Ursache für schwere Brechdurchfälle bei Kindern bis zwei Jahre. Diese kann zu einer gefährlichen Austrocknung führen und muss sehr oft im Krankenhaus behandelt werden. Die Schluckimpfung besteht je nach Impfstoff aus zwei oder drei Impfungen ab der 6. - 24. Lebenswoche.

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