30. September 2013. Ein musikalisches Großereignis im Jubiläumsjahr erwartet die Kasseler Bürgerinnen und Bürger und alle Gäste am Freitag, 4. Oktober, 20 Uhr in der Martinskirche Kassel.
Der Kasseler Konzertchor präsentiert die Moskau Krönungskantate und die 5. Sinfonie von Pjotr Iljitsch Tschaikowski als chorsinfonisches Konzert. Das Klassikkonzert, das als offizielles Projekt zum Stadtjubiläum den Titel „Musikalisches Vermächtnis und Bündnis für Kasseler Kulturerbe“ trägt, geht aus einer Kooperation mit dem Museumsverein Kassel e.V. und der Orchestervereinigung Kurhessen hervor.
Unter der musikalischen Leitung des Dirigenten Karsten Koch werden der Kasseler Konzertchor, die Orchestervereinigung Kurhessen und Musiker des Staatsorchesters Kassel die beiden klassischen Werke aufführen. Als Solisten sind Inna Kalinina (Mezzosopran) und Thomas Wija (Bariton) zu hören.
Die Schirmherrschaft über das Kulturprojekt hat Professor Dr. Bernd Küster, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, übernommen. Denn mit dem Chorkonzert soll nicht nur das 1100-jährige Stadtjubiläum geehrt, sondern auch die Restaurierung der Länderstatuen der Neuen Galerie unterstützt werden. „Als städtischer Chor fühlen wir uns der Stadt Kassel und ihrer kulturellen Tradition stets verbunden. Wir sehen die Aufführung zum einen als unseren Beitrag zum 1100. Geburtstag der Stadt Kassel, zum anderen als gezielten Verweis auf unsere Kasseler Kunst- und Kulturgeschichte und unsere Museumslandschaft mit ihren einmaligen Schätzen. Und zu diesen Schätzen gehören die noch fehlenden, nicht restaurierten Länderstatuen der Neuen Galerie, die wir den Kasseler Bürgerinnen und Bürgern wieder ins Gedächtnis rufen wollen“, erläutert Dorothee Körber, Vorsitzende des Kasseler Konzertchors e.V., der in diesem Jahr sein 130. Vereinsjubiläum begeht.
Immerhin scheint es auch eine Verbindung zwischen Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840 bis 1893), einem der bedeutendsten Vertreter der Romantik und der russischen Musik des 19. Jahrhunderts, und dem Erschaffer der Länderstatuen zu geben. Der in Kassel geborene und wirkende Bildhauer Carl Friedrich Echtermeier (1845 bis 1910) lebte annähernd zur gleichen Zeit und zeichnete sich ebenfalls durch einen bemerkenswerten Erfindungs- und Einfallsreichtum aus.
An dem Chorkonzert werden auch junge Musiker aus der Region und den umliegenden Kreisen mitwirken. Neben Mitgliedern der Musikakademie Kassel sind Schüler des Schulchores und des Schulorchesters der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule in Homberg/Efze an dem Konzert beteiligt. „Ich finde es großartig, dass zahlreiche qualitativ hochwertige Musiker aus der ganzen Region und den umliegenden Kreisen bei dem Kulturprojekt mitmachen und dass der Kasseler Konzertchor e.V. mit der Aufführung einerseits und der Wiederherstellung der Länderstatuen andererseits eine Verbindung zwischen Musik- und Kunstschätzen herzustellen versucht und damit einen ideellen, künstlerischen und finanziellen Beitrag leistet“, sagt Hans-Jochem Weikert, Projektleiter von Kassel 1100.
Alle Musikinteressierten sind zu dieser musikalischen Reise herzlich eingeladen.
Der Eintritt beträgt 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.
Karten können an den folgenden Vorverkaufsstellen erworben werden:
HNA Kartenservice Kurfürstengalerie, Mauerstraße 11, 34117 Kassel
Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 1, 34131 Kassel
Neue Galerie, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel
Bauer & Hieber im Musikhaus Eichler, Ständeplatz 13, 34117 Kassel
Schreibwaren Bietau, Wilhelmshöher Allee 285, 34131 Kassel
Geschäftsstelle der HNA Homberg, Ziegenhainer Straße 10b, 34576 Homberg/Efze
Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule Homberg, Ziegenhainer Straße 8, 34576 Homberg/Efze
Kontakt/Fragen: Stadt Kassel, Büro 1100, Obere Königsstraße 8, Zimmer H 221, 34117 Kassel, Telefon 05 61/7 87- 20 13, E-Mail: 2013@kassel.de, www.kassel-1100.de
Spendenkonto: Kasseler Sparkasse, BLZ: 520 503 53, Konto: 2244, Verwendungszweck: Stadtjubiläum
Zum Hintergrund: Am 18. Februar 913 unterzeichnete König Konrad I. im damaligen Chassalla oder Chassella zwei Urkunden – die ersten schriftlichen Belege für die Existenz Kassels. Ausgehend vom Datum dieser sogenannten Ersterwähnungsurkunden feiert die Stadt im Jahr 2013 ihre 1100-jährige Geschichte.
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