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Die Nanas, Rom und die Toskana

Frauenfahrt 2013 der Gleichstellungsstellungstelle Stadt Borken

01. Oktober 2013. Die diesjährige Frauenreise der Gleichstellungsstelle der Stadt Borken stand unter dem Motto "Farben, Formen, Frauen" und führte vom 20. bis 23. September 2013 in die südliche Toskana, in die Maremma. Fünfunddreißig Frauen erlebten unvergessliche Tage und ein ausgesprochen vielfältiges frauenspezifisches Programm.

Gelandet wurde in Rom, wo eine Stadtrundfahrt durch die „ewige" Stadt mit ihren wichtigsten Sehenswürdigkeiten ein Muss war. Per Bus mit Ausstieg am Trevi-Brunnen erlebten die Frauen bei strahlendem Sonnenschein grandiose Zeugnisse des römisches Reiches. Ein Imbiss bei St. Paul vor den Mauern, brachte die nötige Erfrischung, bevor es weiterging nach Talamone.

Talamone, ein pittoreskes Hafenstädtchen am Meer sollte für drei Nächte das Domizil der Frauen sein. Das Hotel familiär geführt, stellte sich ganz auf die Frauen ein und ließ nichts zu wünschen übrig. Täglich wurde per Bus die Umgebung erkundet. Zunächst gab es einen Einstieg in die Geschichte der Etruskerinnen unter sachkundiger Führung. Die auf Tuffstein gebauten mittelalterlichen Städtchen, Dörfer wie aus dem Fels gewachsen, Pitigliano mit seinem jüdischen Viertel und Sovana, berühmt durch seine Nekropolen und Hohlwege wurden ausgiebig besichtigt. Den Abschluss dieses facettenreichen Tages bildete ein Fußbad in den weltberühmten Schwefelquellen von Saturnia, bevor es durch die wunderbare toskanische Landschaft im Licht der untergehenden Sonne zurück nach Talamone ging.

Der nächste Tag begann mit einer Panoramafahrt rund um die Halbinsel Monte Argentario, an der Küste des tyrrhenischen Meeres entlang, mit atemberaubendem Blick auf die vorgelagerten Inseln Giglio und Monte Christo. Die Rundfahrt endete in Orbetello der luftigen, fröhlichen Lagunenstadt am Ausgang der Halbinsel mit Besichtigung des Doms, wohlverdienter Mittagspause und Möglichkeiten in der quirligen Stadt einzukaufen.

Am Nachmittag ein weiterer Höhepunkt, der Besuch des Tarot-Gartens von Niki de Saint Phalle nahe Capalbio. Hier hat die Künstlerin Niki de Saint Phalle, die Erschafferin der berühmten Nanas, der runden Frauen, ein Lebenswerk geschaffen, was einzigartig und zutiefst weiblich ist. Staunen über dieses Wunderwerk einer Künstlerin, magisch und voller Lebenskraft, brachten die Frauen nach der anschließenden Führung zum Ausdruck: Das gibt’s nur einmal: Kunst in rein weiblicher Handschrift!

Die Abende mit lokalem Wein und toskanischem Essen und der Abschiedsabend mit italienischen Frauen des Agritourismus erlebten die Reisenden in fröhlicher Gemeinschaft. Bei lauem Abendwind entstand eine deutsch-italienische Begegnung mit Musik und Tanz und die Frauen waren sich einig: Die Italiens Maremma ist einzigartig! Wir müssen wiederkommen!

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