Neue Satzungen für die städtischen Kindertagesstätten und das Betreuungsangebot für Grundschulkinder beschlossen

01. Oktober 2013. Immer mehr berufstätige Eltern stellen an Kindertageseinrichtungen die Forderung nach flexiblen Öffnungszeiten. Stadträtin Anne Janz, Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit, hat das aktuelle und wichtige Thema gemeinsam mit Vertretern des Gesamtelternbeirats der städtischen Kindertagesstätten aufgegriffen und neue, zeitgemäße Satzungen für die Angebote der Kindertagesbetreuung bis zur Einschulung sowie für Grundschulkinder erarbeitet. Beide hat der Magistrat jetzt beschlossen.

„Dabei haben uns die Ergebnisse, der von der Initiative „Zwergenaufstand“ in Kooperation mit der Stadt durchgeführte Elternbefragung wichtige Hinweise zum Betreuungsbedarf der Kasseler Eltern gegeben“, sagte Janz.

So sollen im Einzelnen zukünftig neben der Buchung von Zusatzstunden und der Verlängerung der Öffnungszeit am Freitag, die jährlichen Schließungszeiten um eine Woche reduziert werden. Dabei sei es auch gelungen, den Wunsch nach flexiblen Betreuungszeiten mit dem Bildungsauftrag der Kindertagesstätten in Einklang zu bringen. „Denn ein gutes und passgenaues Angebot unterstützt einerseits die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bietet gleichzeitig deren Kindern ein qualitativ hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot.“

Die seit 2008 nicht mehr erhöhten Betreuungsbeiträge werden moderat angepasst. Kassel gehört mit den neuen Beitragssatzungen im Bundesvergleich jedoch weiterhin zu den günstigen Kommunen. Gleichzeitig sind nun die Kosten der Betreuungsangebote mittels einer stundenbezogenen Kostenberechnung transparenter und nachvollziehbarer geworden und bieten den Eltern flexiblere Möglichkeiten für die Abdeckung ihrer Betreuungsbedarfe.

„Insgesamt liegen damit neue Satzungen vor, die gemeinsam mit den Eltern einen guten Weg erarbeitet haben, um deren flexible Betreuungswünsche soweit wie möglich abzudecken und gleichzeitig die finanziellen Ressourcen der Stadt Kassel zu berücksichtigen,“ so Jugenddezernentin Anne Janz.  

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