Landrat Bernhard Bramlage bestätigte heute, dass Dr. Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, und er ein gutes und sachliches Gespräch über die Baumaßnahmen am Emstunnel geführt hätten.
Joachim Delfs, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg, habe die Komplexität der durchzuführenden Arbeiten plausibel dargelegt und erläutert, so Bramlage in einer Pressemitteilung.
Dennoch sei nicht nachvollziehbar, weshalb es für 14 Monate zu so massiven Behinderungen für den Großraum Leer und den durchreisenden Verkehr kommen müsse und die Baumaßnahme insgesamt nicht beschleunigt werden könne. Auf beiden Seiten des Tunnels hätten sich schon kilometerlange Schlangen gebildet, obwohl - wie mehrfach zu beobachten war – nur wenige Personen mit Arbeiten innerhalb und außerhalb des Tunnels beschäftigt waren.
„Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar, dass alles unternommen wird, um den Bauablauf zu beschleunigen und damit die Dauer der Behinderung auf das unbedingt notwendige Maß zu reduzieren. Insofern hatte das Gespräch auch kein positives Ergebnis“, so Bramlage weiter. Verkehrsteilnehmer in der Region und die Wirtschaft sollten sich anscheinend damit abfinden, dass sogar in den niedersächsischen Sommerferien 2014 Vollsperrungen der beiden Tunnelröhren von jeweils neun Tagen erfolgen sollten. „Das könne man kaum akzeptieren“, so Bramlage abschließend.
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