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Magdeburg, 09. Oktober 2013
Was macht Frühe Hilfen erfolgreich?
Überregionale Netzwerkekonferenz in Magdeburg

Köln/Magdeburg, 9. Oktober 2013.

 

Wie können Familien durch die

Angebote der Frühen Hilfen am besten unterstützt werden? Dieser Frage

gehen heute 120 Fachkräfte der Frühen Hilfen aus Sachsen-Anhalt in

einer eintägigen Netzwerkekonferenz in Magdeburg nach. Ihr Ziel ist es,

die zahlreichen Angebote der Frühen Hilfen aus den Bereichen der Kinderund

Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen weiter zu verbessern,

erfolgreiche Beispiele auszutauschen und voneinander zu lernen. Zu

dieser Konferenz eingeladen haben das Nationale Zentrum Frühe Hilfen

(NZFH) gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales in

Sachsen-Anhalt sowie die Städte Magdeburg, Dessau-Roßlau,

Halle/Saale und die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Anhalt-Bitterfeld,

Börde, Burgenlandkreis, Harz, Jerichower Land, Mansfeld-Südharz,

Saalekreis, Salzlandkreis, Stendal und Wittenberg.

Eröffnet wird diese überregionale Netzwerkekonferenz durch Isolde

Hofmann, Stellvertreterin der Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und

Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. Sie wird in ihrem Fachvortrag

„Vernetzen und sichern – Frühe Hilfen in Sachsen-Anhalt“ die Umsetzung

der Bundesinitiative Frühe Hilfen in Sachsen-Anhalt darstellen.

"Eine gute, interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachkräfte in Netzwerken

der Frühen Hilfen ist ein zentraler Erfolgsfaktor, damit Familien, die nach

der Geburt eines Kindes Unterstützung benötigen, frühzeitig die

passenden Angebote erhalten", sagt

 

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin

der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, in der das NZFH

angesiedelt ist. In ihrem Vortrag stellt sie weitere Erfolgsfaktoren Früher

Hilfen vor.

Prof. Dr. Marcus Siebolds, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen

der Katholischen Hochschule Nordrhein Westfalen weist in seinem Vortrag

„Ohne Vorurteile geht es leichter - Beispiele einer gelingenden

Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und niedergelassener Ärzteschaft

im Bereich der Frühen Hilfen" auf die besonderen Herausforderungen hin,

die mit der Zusammenarbeit der Fachkräfte völlig unterschiedlicher Berufe

verbunden sind. So hat jede Disziplin ihre eigene Fachsprache und

Arbeitsweise, wenn es um Unterstützungsangebote für Eltern und ihre

Kinder geht.

Sechs Workshops bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der

Netzwerkekonferenz die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und ihr

Wissen zu vertiefen. Eine Projektmesse rundet das Programm der

Konferenz ab, in dem es neben dem fachlichen Austausch auch die

Möglichkeit zur informellen Vernetzung anbietet.

Derzeit werden in Deutschland in allen Kommunen die Angebote der

Frühen Hilfen durch eine vom Bundesministerium für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanzierte Bundesinitiative ausgebaut. Die

überregionale Netzwerkekonferenz unterstützt diese Entwicklung. Das

Nationale Zentrum Frühe Hilfen ist im Rahmen der Bundesinitiative

Koordinierungsstelle des Bundes. Es wird gemeinsam von der

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Deutschen

Jugendinstitut e.V. getragen und unterstützt seit 2007 die Fachpraxis

dabei, familiäre Belastungen früher zu erkennen, bedarfsgerechte

Unterstützungsangebote bereitzustellen und die Vernetzung der

unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

Weitere Informationen:

 

www.fruehehilfen.de



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
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