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Bramlage: Kürzung der Landarzt-Förderung – Schritt in die falsche Richtung


Jährlicher Zuschuss von 400.000 Euro für ganz Niedersachsen habe nicht mal mehr Symbolkraft
09. Oktober 2013

„Der Plan, die Förderung für Landärzte zu kürzen, ist ein Schritt in die falsche Richtung“, so die Reaktion des Leeraner Landrats Bernhard Bramlage auf die Absicht des Landes Niedersachsen, das Programm gegen Ärztemangel von einer Million auf 400.000 Euro zu kürzen.

Schon die bisherige Förderung hätte zu kurz gegriffen und sei eher symbolischer Natur gewesen. „Mit den 400.000 Euro bleibt nicht mal das. Entweder ganz oder gar nicht. Was kann ein Programm in dieser Größenordnung gegen den drohenden Ärztemangel bewirken?“, so Bramlage.

Allein der Landkreis Leer setze bezogen auf seine Einwohnerzahl ein Mehrfaches dieser Summe ein: Bei knapp acht Millionen Einwohnern in Niedersachsen entfalle von den 400.000 Euro auf den Landkreis Leer (165.000 Einwohner) ein rechnerischer Anteil von 8.250 Euro pro Jahr. In diesem Zeitraum fördere allein die Kreisverwaltung die Ausbildung des Arztnachwuchses mit rund 80.000 Euro. 

Zurzeit erhalten 13 Studenten Stipendien. Mindestens zehn weitere seien in den nächsten zwei Jahren vorgesehen. Der Landkreis Leer lege damit im Kampf gegen den Hausärztemangel mehr als 800.000 Euro auf den Tisch. Zusätzlich bezuschusst der Landkreis noch Investitionen für den Erhalt oder die Neugründung einer Praxis.

Ein weiteres Beispiel, wie es laufen müsse, sei der Landkreis Diepholz: Er unterstütze Studenten der Humanmedizin mit monatlich 300 Euro und zahle so mindestens 22.500 Euro pro Stipendium.

Das Stipendienprogramm für Mediziner ist ein Baustein von vielen, mit denen der Landkreis Leer den demografischen Wandel in seinem Kreisgebiet gestalten und dem prognostizierten Ärztemangel begegnen will. „Es wäre gut und sinnvoll, wenn auch das Land deutliche Zeichen gegen den Ärztemangel auf dem Lande setzen würde“, sagt Bramlage.

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