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| Pressemitteilung vom 16. Oktober 2013 |
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Eco Pfad Bergbau in Holzhausen eröffnet Immenhausen. Der Immenhäuser Stadtteil Holzhausen ist um eine Attraktion reicher geworden: Der neue Eco Pfad Bergbau informiert über die Bergbaugeschichte des Reinhardswald-Dorfes. „Der Reinhardswald rund um Holzhausen hat eine jahrhundertlange spannende Geschichte im Bergbau, der Holzverarbeitung und der Glasherstellung, die nun in Form eines Eco Pfades veranschaulicht wird“, betont Vizelandrätin Susanne Selbert.
Bereits im Mittelalter war Holzhausen ein Bergbaustandort – Spuren des Kohleabbaus findet man noch heute im Wald. Während an anderen Stellen im Reinhardswald der Braunkohlenabbau bereits vor Beginn des 19. Jahrhunderts wieder einschlief, wurde die Zeche Gahrenberg noch bis zum Jahr 1970 betrieben. Der neue Eco Pfad beschäftigt sich neben der Zechen Gahrenberg mit vier weiteren Zechenstandorten und ist mit über 17 Kilometern einer der längeren der mittlerweile 31 Eco Pfade im Landkreis Kassel.
Wie funktioniert ein Eco Pfad? Die Eco Pfade im Landkreis Kassel sollen dazu anregen sollen, sich mit der Geschichte der Region zu befassen und mehr über Kulturgeschichte, Archäologie und wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Kassel kennen zu lernen, erläutert Vizelandrätin Selbert. Diese Form von kulturgeschichtlicher Vermittlung im Rahmen einer idyllischen Wanderung hat sich mittlerweile zu einem bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebten touristischen Angebot entwickelt.
Der Holzhäuser Eco Pfad verläuft in drei Teilstücken. Eine Strecke führt entlang des Gahrenbergs, eine Zweite um den Kleeberg und die Dritte um den Osterberg herum. Am Rande des Weges informieren Tafeln über die jeweiligen historischen Entwicklungen und welche Spuren heute noch zu finden sind. „Uns ist es wichtig, dass der Bergbau in der Region nicht in Vergessenheit gerät“, erläutert der Immenhäuser Bürgermeister Herbert Rössel. „Als sinnvoller Nebeneffekt werden außerdem Familien zum Wandern angeregt“.
Für die Inhalte der Informationstafeln waren die engagierten Mitglieder eines eigens gebildeten Arbeitskreises „Eco Pfad Bergbau Holzhausen“ verantwortlich. Bürgermeister Rössel: „Wir greifen hier auf die Mithilfe unserer aktiven Heimatforscher zurück – das hat bereits in Mariendorf sehr gut funktioniert“.
Das neue touristische Angebot gibt es nicht umsonst: Informationstafeln und ein spezielles Eco Pfad-Faltblatt für Holzhausen kosteten zusammen rund 12.750 Euro. Die Stadt Immenhausen erhält einen Zuschuss in Höhe von 6.692 Euro Mitteln der Europäischen Kommission (LEADER-Programm) und des Landes Hessen. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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