„Wilhelmsbader Karussell ist eine überregionale Attraktion“
OB Kaminsky übergibt 100.000-Euro-Scheck an Förderverein
Allen Grund zur Freude hatten Stefan Bahn, Dr. Gunther Hischebeth und Uwe Niemeyer als Vertreter des Fördervereins Karussell, als sie am Mittwoch zu Gast bei Oberbürgermeister Claus Kaminsky waren. Denn der Anlass war ein 100.000-Euro-Scheck, den der Hanauer OB im Vorfeld des Richtfestes als weiteren städtischen Beitrag zur aufwendigen Restaurierung der historischen Attraktion im Parkgelände überreichte.
Es sei zweifelsohne dem Engagement des Fördervereins zu verdanken, dass die Restaurierung des Karussells in Wilhelmsbad möglich wurde, würdigte Kaminsky den jahrelangen Einsatz des Vereins und erinnerte daran, dass dieses ambitionierte Projekt von Anfang an auf große Unterstützung durch die städtischen Gremien gestoßen war. „Wir haben die Bedeutung dieses Vorhabens von Anfang an richtig eingeschätzt und dies auch mit dem Versprechen untermauert, jeden Bürger-Euro, den der Förderverein zugunsten der Restaurierung einwerben kann, vonseiten der Stadt zu verdoppeln," weist Kaminsky darauf hin, dass die Stadt seither insgesamt 313.000 Euro an den Förderverein überwiesen hat, um dieses Versprechen einzulösen.
„Das funktionsfähige Karussell wird mit Sicherheit eine überregionale Attraktion, die der besonderen Anziehungskraft des Staatsparks Wilhelmsbad einen zusätzlichen Anreiz verschafft,“ freut sich der Hanauer OB nach eigenen Worten schon auf die offizielle Inbetriebnahme des einzigartigen Baudenkmals. Immerhin sei das im November 1779 begonnene und im Oktober 1780 fertig gestellte Karussell nach eines der letzten authentischen, fassbaren, erlebbaren und sichtbaren Zeugnisse der reichhaltigen Kultur und Geschichte der Brüder Grimm-Stadt und damit nicht zuletzt auch des Landes Hessen. Die wechselvolle Geschichte des Karussells übt immer wieder eine ganze besondere Faszination aus und rückt das „älteste stationäre Karussell der Welt“ immer wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. So wirkte das Karussell schon 1976 als Filmkulisse für den Fernsehmehrteiler „Ein Winter, der kein Sommer war“.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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Foto: Stadt Hanau
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