Hin und Zurück – Grimms Märchen in den Sprachen der Welt

16. Oktober 2013.

Eine neue Sonderschau im Brüder Grimm-Museum Kassel stellt anhand kostbarer historischer Buchausgaben sowie künstlerischer Illustrationen die weltweite Übersetzungs- und Rezeptionsgeschichte der "Kinder- und Hausmärchen" dar. "Hin und Zurück – Grimms Märchen in den Sprachen der Welt" wird am kommenden Sonntag, 20. Oktober, um 11.30 Uhr im Palais Bellevue an der Schönen Aussicht durch Stadträtin Dr. Marlis Wilde-Stockmeyer und den Präsidenten der Brüder Grimm-Gesellschaft Dr. Werner Neusel eröffnet. Eine Einführung in das Thema wird Museumsleiter Dr. Bernhard Lauer geben.

Die Ausstellung, die bis zum 30. März 2014 zu sehen sein wird, dokumentiert unter anderem, dass die "Kinder- und Hausmärchen" bereits zu Lebzeiten der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden: Im Jahr 1816 ins Dänische, 1820 ins Holländische, 1823 ins Englische, 1824 ins Französische und 1862 ins Russische. Erste japanische Übersetzungen erschienen im Jahr 1887, chinesische 1903.

Bei den Übersetzungen in fremde Sprachen wurden die Erzählungen oft in den jeweiligen Kulturkreis übertragen und diesem angepasst. Besonders weitreichend war die Angleichung der Inhalte in Asien. In der ersten japanischen Übersetzung sind "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" beispielsweise landestypisch gekleidet; in einer koreanischen Ausgabe entsprechen ihre Verstecke den Wohnverhältnissen des Landes.

Heute lassen sich Übersetzungen der "Kinder- und Hausmärchen" in mehr als 170 Sprachen nachweisen.

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2013-10-20_BGM_HIN-und-ZURUECKAusstellungskarte der neuen Sonderausstellung im Brüder Grimm-Museum Kassel "Hin und Zurück - Grimms Märchen in den Sprachen der Welt" ab 20. Oktober 2013


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