NRW-Verkehrminister Michael Groschek beim Mobilitätstag
Das Smartphone als digitaler „Zündschlüssel“
Wie kann der demografische Wandel sinnvoll in der Verkehrspolitik berücksichtigt werden? Diese und ähnliche Fragen rund um das Thema Mobilität standen beim gleichnamigen Veranstaltungstag auf dem Plan. Landrat Cay Süberkrüb und der Geschäftsführer der Vestischen, Martin Schmidt, hatten gemeinsam zum Mobilitätstag eingeladen.
„Mobilität ist für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region selbstverständlich und für die Arbeit und die individuelle Freiheit eine wesentliche Vorraussetzung. Wir können davon ausgehen, dass der ÖPNV in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Gemeinsam müssen wir uns jetzt darum kümmern, künftige Herausforderungen im ÖPNV wie den demografischen Wandel erfolgreich zu meistern“, sagte Landrat Cay Süberkrüb.
Besonderer Ehrengast war Michael Groschek, Verkehrminister Nordrhein-Westfalens, der auch die jüngere Generation im Blick hatte: „Das Smartphone könnte in Zukunft als digitaler ‚Schlüssel’ im ÖPNV dienen. Über das Handy würden dann die Tickets und die Dienstleistungen von Bussen, Bahnen und Leih-Rädern laufen. Das Auto als individuelles Verkehrsmittel verliert im Gegensatz zum ÖPNV bei den jungen Menschen immer mehr an Wert. Darauf müssen wir schon jetzt reagieren.“
Darum möchte Minister Michael Groschek in Zukunft den Öffentlichen Personennahverkehr so fördern, dass sich das Ruhrgebiet als Vorreiter in diesem Bereich aufbauen kann: „Berlin soll ins Ruhrgebiet schauen, nicht umgekehrt.“ Der Ausbau der Radwege stand unter anderem ebenfalls auf der Agenda. Mit einem fahrradfreundlichen Netz aus touristischen und „normalen“ Radwegen und der Einführung von Leihrädern ist der Kreis Recklinghausen auf einem sehr guten Weg den ÖPNV in diesem Bereich zukunftsorientiert auszubauen. Kostenersparnisse und Vorteile für die Umwelt sind ein weiterer positiver Aspekt bei dieser Entwicklung. Alle waren sich darüber einig, dass in diese Richtung weiter investiert werden sollte.
Der Mobilitätstag war ein voller Erfolg. Neue Impulse für die Zukunft wurden gesetzt und sind eine gute Basis, um weitere wichtige Entwicklungen voranzutreiben.
Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Katharina Krazewski, Telefon: 02361/534612, katharina.krazewski@kreis-re.de
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| Mobilitätstag1 |
| Peter Haumann, Dr. Klaus Vorgang, Landrat Cay Süberkrüb,
Michael Groschek, Ulrich Syberg, Martin Schmidt und Volker Wente (v.l.)
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Der Kreis Recklinghausen ist mit über 630.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Besonders auffällig ist in diesem Kreis die Vielfalt: Von der Industriezone des Ruhrgebiets zu den ländlichen Strukturen des Münsterlandes gibt es im Kreis Recklinghausen alle Facetten zu sehen und zu erleben.
In der Region finden Einwohner und Besucher einen bunten Mix an kulturellen Angeboten – angeführt von den Ruhrfestspielen und dem Grimme Preis über Kleinkunst und Kabarett bis zu Konzerten aller Art. Der „Vestische Kreis“, wie er auch genannt wird, überrascht mit viel Grün und Wasser. Die Haard und die Hohe Mark laden zu kleineren und größeren Wanderungen, Ausritten und Radtouren ein, von den Bergehalden des Reviers hat man eine beeindruckende Aussicht über das mittlere Ruhrgebiet bis hin zum Münsterland.
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