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Pressemitteilung vom
21. November 2013
Klimafreundliche Gaserzeugung in Vollmarshausen auf gutem Weg

Lohfelden. Die Anfang 2012 ans Netz gegangene Biogaserzeugung in Lohfelden-Vollmarshausen ist „auf einem guten Weg“, informiert Vizelandrätin Susanne Selbert: „Die klimafreundlichste Art Biogas zu produzieren ist die Nutzung von Bioabfällen und wir haben mit der Bioabfallvergärungsanlage die Basis dafür geschaffen, dass die drei Blockheizkraftwerke der Gemeinde Lohfelden umweltfreundlich Strom und Wärme produzieren können“.

 

2012 wurde die Biovergärungsanlage noch von der Firma Helector GmbH betrieben, der Eigenbetrieb Abfallentsorgung Kreis Kassel hat die Biogasproduktion am 1. Januar 2013 übernommen. In der Anlage können aus bis zu 23.000 Tonnen Bioabfällen jedes Jahr rund 1,5 Millionen Kubikmeter Biogas erzeugt werden. Damit werden rund 1.000 Haushalte mit Strom versorgt. Durch die energetische Nutzung der Bioabfälle werden Erdöl und Erdgas ersetzt und damit der CO²-Ausstoß vermindert.

 

2012 hatte die Vergärungsanlage eine Produktion von 1,2 Millionen Kubikmeter erreicht. Selbert: „In diesem Jahr rechnen wir mit einer Produktionsmenge von 1,4 Millionen Kubikmeter“. Anlagen dieser Größenordnung benötigen, so die Vizelandrätin weiter, immer eine „Einfahrphase“, um die saisonalen Schwankungen bei der Zusammensetzung der Bioabfälle auszugleichen. Das Erprobungsjahr 2012 habe gezeigt, dass es im laufenden Betrieb Optimierungsprozesse gibt. Die Laufzeit der Biovergärungsanlage in Vollmarshausen ist auf 21 Jahre angelegt, Optimierungsphasen zum Beginn des Betriebs seien daher auch vor dem Hintergrund der langen Betriebslaufzeit zu betrachten.

 

Die Gemeinde Lohfelden und der Eigenbetrieb streben eine Liefermenge von 1,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr an. „Die bisherige Produktionsentwicklung und gerade auch die Liefermengen der letzten Monate zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Bleiben die erzeugten Gasmengen der letzten Monate auf diesem Niveau, werden wir 1,5 Millionen Kubikmeter 2014 ohne Probleme erreichen“, informiert Selbert.

 

Mit der Gemeinde Lohfelden werde sich der Eigenbetrieb über einen finanziellen Ausgleich wegen der geringeren Liefermenge verständigen, kündigte die Vizelandrätin an. Eine abschließende Zahl lasse sich hier erst nach Ende des Jahres 2013 nennen. Selbert: „Um dies klar und deutlich zu sagen: Auch unter diesen Voraussetzungen ist der Betrieb der Vergärungsanlage wirtschaftlich – ein Gewinn für die Umwelt ist er sowieso“.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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