Hanau hat sein Weißes Haus
Hansteen treibt Vitalisierung des Hochhauses am Kurt-Blaum-Platz voran
„Nun hat Hanau sein Weißes Haus am Kurt-Blaum-Platz“, freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky über den weiteren Fortschritt am ehemaligen blauen Degussa-Gebäude. Das Baugerüst ist weg und der Blick auf die Immobilie von Hansteen Holdings PLC (London) unverstellt. Derzeit wird noch die Pfosten-Riegel-Fassade im Erdgeschoss verglast, so Hansteen-Projektleiter Alptug Taskin.
Nach seinen Worten laufen bereits die Vorbereitungen für das Anlegen von einem Dutzend Parkplätzen zwischen Kurt-Blaum-Platz und künftigem Eingangsfoyer des achtstöckigen Hochhauses. Spätestens im Frühjahr 2014 sollen ein Grünstreifen und Bepflanzungen um die Parkplätze hinzukommen. Unmittelbar entlang der Gebäudefront entsteht ein gepflasterter Fußweg.
Das Hochhaus hat Hansteen in den vergangenen Monaten komplett entkernen und innen neu ausbauen lassen. Jahrelang hatte das städtebaulich markante Gebäude auf der Südostseite des Kurt-Blaum-Platzes brach gelegen, ehe Hansteen das gesamte Areal zwischen Willy-Brandt- und Leipziger Straße 2008 kaufte, größtenteils vitalisierte, das Finanzamt als zeitweisen und die Krankenpflegeschule des Klinikums Hanau als dauerhaften Mieter gewann sowie ein Parkhaus mit 600 Parkplätzen errichtete.
Im Weißen Haus stehen nun rund 8500 Quadratmeter Büro- und Schulungsfläche zur Verfügung. Nutzer wird Heraeus Kulzer mit rund 400 Beschäftigten sein, der Einzug ist für Frühjahr 2014 geplant. Rund 8,5 Millionen Euro gibt Hansteen für die Vitalisierung des Weißen Hauses aus. Oder besser gesagt des Grauweißen Hauses, denn die rund 2200 Quadratmeter messende hinterlüftete Eternit-Vorhangfassade mit der Typenbezeichnung PU 841 trägt die RAL-Farbe des Typs 9002.
Oberbürgermeister Kaminsky betont, dass Hansteen in Hanau bereits einen zweistelligen Millionenbetrag ausgegeben habe, um den Großteil der insgesamt 48.000 Quadratmeter großen Degussa-Immobilie wieder auf Vordermann zu bringen. Der britische Investor leiste „einen bedeutenden Beitrag den Kurt-Blaum-Platz aufzuwerten“.
Aufschwung und Stadtumbau schaffe die Stadt nicht alleine, sondern bedürfe der Unterstützung von Investoren. Die wiederum schenkten Hanau als „selbstbewusstem Oberzentrum im Osten des Rhein-Main-Gebiets“ das gebührende Vertrauen.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Weißes Haus
Grauweiß und nicht mehr blau - am Kurt-Blaum-PLatz hat das ehemalige Degussa-Hochhaus einen andere markante Fassade erhalten.
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