Eine gute Lösung für Mittelbuchener Hortkinder
Stadt begrüßt neues Betreuungskonzept des Fördervereins
Ab dem 15. Januar werden alle 18 Mittelbuchener Hortkinder in der Büchertalschule in Maintal-Wachenbuchen betreut. Der Betreuungsengpass an der Grundschule ist beseitigt. Die von der Stadt übergangsweise für vier Monate geschaffenen Hortplätze in der Kindertagesstätte in der Wassergartenstraße in Mittelbuchen werden aufgelöst. Die Räumlichkeiten nutzen wieder die Kindergartenkinder. Stadtrat Axel Weiss-Thiel und der Fördervereinsvorsitzende Oliver Scholz sind froh, dass in einem gemeinsamen konstruktiven Prozess eine beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde.
Die Mittelbuchener Kinder freuen sich schon darauf, dass sie nach den Weihnachtsferien in der Schule bleiben und mit ihren Freundinnen und Freunden essen, Hausaufgaben machen und anschließend spielen können. In einem Elternabend am 13. November waren die Mütter und Väter von der Möglichkeit informiert worden, noch vor Jahresende in die Betreuung des Fördervereins zu wechseln. Von diesem Angebot machten zum 1. Dezember die Eltern von vier Kindern Gebrauch. Die Mehrheit zieht zum 15. Januar um. Das Hortpersonal begleitet die Erstklässler dabei, um ihnen den Übergang zu erleichtern.
Der Förderverein hatte in den vergangenen Monaten in Abstimmung mit dem Eigenbetrieb Kindertagesbetreuung sein Konzept „komplett überarbeitet“, um die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Wachenbuchener und Mittelbuchener Kinder befriedigen zu können, so Oliver Scholz. Für die zukünftig 145 Hortkinder wurde das Raumkonzept verändert. Neu ist, dass die Kinder aller Jahrgangsstufen ihre Hausaufgaben in ihrem jeweiligen Klassenraum erledigen. Die Erstklässler gehen zum Spielen in den kleinen Betreuungsraum des Fördervereins, die Zweit- und Drittklässler in den großen Raum und die Viertklässler in die ehemalige Hausmeisterwohnung, der bislang zum Hausaufgabenmachen diente. Mittag gegessen wird nach wie vor in der Mensa und in der Aula. „Wir haben fünf zusätzliche Betreuungskräfte eingestellt, unser Team zählt nun 13 Köpfe“, berichtet der Vorsitzende. Für die Essensversorgung seien wie bisher drei Hauswirtschaftskräfte zuständig. „Durch die Stellenausweitung ist es nun möglich, die Kinder in überschaubaren Gruppen zu betreuen.“ Ende nächster Woche treffen sich Förderverein und Eigenbetrieb, um mit ihren Unterschriften das neue Betreuungskonzept und den Betriebskostenzuschuss zu besiegeln. Die Stadt trägt entsprechend der städtischen Beschlüsse bis zu 80 Prozent der ungedeckten Kosten, abhängig davon, wie viele Kinder aus Mittelbuchen das Angebot des Fördervereins in Anspruch nehmen. Da mit einer weiter steigender Nachfrage zu rechnen sei, so Oliver Scholz, rege der Förderverein für das neue Jahr einen runden Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hanau und Maintal an, „um rechtzeitig eine langfristige Planung für die benötigen Betreuungskapazitäten auf den Weg zu bringen“.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Öffentlichkeitsarbeit Telefon 06181/295-266
|