Magistrat beschließt Aufwertung von Wohnquartieren in Oberzwehren und Wesertor

16. Dezember 2013. Die Attraktivität der Wohnquartiere Brückenhof und Mattenberg im Stadtteil Oberzwehren sowie der Wohnsiedlung Mittelring im Stadtteil Wesertor soll erhöht werden. Dafür hat der Magistrat entsprechende Vereinbarungen zur Durchführung mit den jeweiligen Wohnungsbaugesellschaften beschlossen, erklärte Stadtbaurat Christof Nolda. Die Finanzierung durch Fördergelder sei gesichert.

Die Maßnahme in der Brückenhofsiedlung sei ein wesentlicher Baustein des Stadtumbaus in Oberzwehren, sagte Stadtbaurat Nolda. Mit der GWH – Wohnungsbaugesellschaft mbh Hessen habe man vereinbart, die Außenanlagen der Theodor-Haubach-Straße 6 – 8 neu zu gestalten. In dem Gebäudekomplex befinden sich zwei von der GWH umgebaute Erdgeschosswohnungen: der vom Verein zur Förderung stadtteilbezogener Frauenbildung e.V. betriebene „Familientreff“ sowie das Stadtteilzentrum „Mittelpunkt“. Nolda: „Beide Einrichtungen bieten ein breites Spektrum an beratenden, integrativen, sozialen und kulturellen Angeboten. Im Frühjahr wird die GWH nun die rückseitigen Außenflächen als zugängliche Orte der Begegnung mit Terrassen, geschützten Sitz- und Spielbereichen für Frauen und Kinder umgestalten.“

Neugestaltet werden auch die Außenanlagen der Wohngebäude „Am Steinbruch 2 / 2A“ und „Im Füllchen 2 / 4“ in der Wohnsiedlung Mattenberg, erklärte der Stadtbaurat. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG werde die Zugänge der Grundstücke verbreitern und einheitlich pflastern lassen. Bänke und eingelassene Sandkästen werden in diese Flächen integriert. Pflanzflächen, indirekte Beleuchtung mit Bodenstrahlern und eine Einhausung der Mülltonnenplätze vervollständigen die gestalterische Aufwertung.

Die Kosten für beide Baumaßnahmen betragen zusammen 128.000 Euro und werden aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Stadtumbau in Hessen“ finanziert.

Im Stadtteil Wesertor sei geplant, den von Kindern und Jugendlichen genutzten Bolzplatz auf dem Gelände der Mönchebergschule in den vorderen Schulhofbereich zu verlagern und gleichzeitig mit einem Allwetterbelag aufzuwerten, teilte Nolda weiter mit. Lärmtechnisch sei dies die bessere Lösung. Bauherr wäre – wie bei den baulichen Maßnahmen in der Wohnsiedlung Mittelring – die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG. Die Finanzierung sei gesichert über das Förderprogramm „Soziale Stadt Wesertor“ sowie über den EFRE-Strukturfonds. Die Schule habe dem Vorhaben bereits zugestimmt und werde die regelmäßige Pflege über das Schulfach Arbeitslehre als festen Bestandteil des Unterrichts übernehmen, erklärte Nolda. In der Siedlung selbst lasse sich eine Bolzmöglichkeit aufgrund der Lärmbelästigung nicht realisieren.

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