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Oberschule mit Sprungbrett zum Abitur


Jahresrückblick 2013, Teil 5: Landkreis Leer steigert Ganztagsangebot im neuen Jahr auf 62 Prozent / Landrat Bramlage rechnet Frühjahr 2014 mit Genehmigung des Kultusministeriums für Oberschule Weener
31. Dezember 2013

Leer. Die Hälfte der 49 Grundschulen im Landkreis Leer unterrichtet ganztags. Im neuen Jahr stoßen sechs hinzu, so dass sich dann mehr als 62 Prozent Ganztags-Grundschule nennen können. Zu Beginn des laufenden Schuljahres nahmen auf einen Schlag 13 Grundschulen den Ganztagsbetrieb auf. „Die Ganztagsidee pflanzt sich rasant fort“, freut sich Landrat Bernhard Bramlage.

14 Prozent der Schüler aus den Klassen eins bis vier nutzen regelmäßig bis in den Nachmittag das Schulangebot. „Gleichzeitig mit den Krippenplätzen für Kinder unter drei treiben wir gemeinsam mit den Kommunen die Ganztagsangebote an Grundschulen voran“, sagt Bramlage. Ziel ist, dass keine Grundschule außen vor bleibt.

Der Kreistag ist überzeugt, dass Ganztags-Grundschulen wichtige Bausteine im Bildungsangebot eines modernen Landkreises sind. Bramlage: „Sie sind ein Stück Bildungs-, Familien- und Wirtschaftspolitik.“ Das kommt besonders Kindern aus sozial benachteiligten Familien zugute und erleichtert Eltern die Verknüpfung von Familie und Beruf, was wiederum den Fachkräftemangel in Betrieben lindern kann.

Vor diesem Hintergrund hat der Kreistag im April vor zwei Jahren beschlossen, den Nachmittagsbetrieb an Grundschulen gezielt zu fördern, obwohl er dazu rechtlich nicht verpflichtet ist. Grundschulen stehen in der Trägerschaft der Städte und Gemeinden. Gemeinsam mit ihnen ergänzt der Landkreis die Fördermittel, die das Land Niedersachsen zahlt. Landkreis und Kommunen bringen jährlich  je 150.000 Euro im Jahr auf.

Inklusion stellt hohe Anforderungen

Behinderte und nicht behinderte Kinder gehen in eine Schule. Diese so genannte Inklusion bedeutet, dass nunmehr keine Kinder mehr in den Primarbereich der „Förderschulen Lernen“ aufgenommen werden. Diese Schulen, im Volksmund immer noch als Sonderschulen bekannt, wird es somit in einigen Jahren nicht mehr geben. Das Kultusministerium überlegt noch, auch den Sekundarbereich I – die Jahrgänge fünf bis zehn – ebenfalls auslaufen zu lassen.

Lernbehinderte Kinder zwischen sechs und zehn gehen mit ihren nicht behinderten Altersgefährten in eine Klasse, wo alle zusammen von Grundschullehrerinnen und –lehrern unterrichtet werden, denen zwei Stunden pro Woche Förderschullehrkräfte helfend und beratend zur Seite stehen. Landrat Bernhard Bramlage: „Die Inklusion stellt hohe pädagogische Anforderungen an die Lehrkräfte. Die Schulträger müssen darauf mit einem angepassten Raumangebot reagieren.“


Oberschule mit Sprungbrett zum Abitur


Weener.
Die Oberschule mit gymnasialem Angebot in Weener kann vermutlich im nächsten Schuljahr an den Start gehen. Nach Lage der Dinge wird das Kultusministerium im Frühjahr 2014 die beantragte Gründung genehmigen. „Die Oberschule ist ein schmucker Tupfer auf der Bildungspalette des Rheiderlandes“, sagt Landrat Bernhard Bramlage.

Sie entspricht Wunsch und Willen vieler Eltern in Weener, die der Landkreis in Absprache mit der Landesschulbehörde befragt hat. Bramlage: „Das gymnasiale Angebot ist ein gutes Sprungbrett für Schüler aus Weener, später in die Oberstufe eines Gymnasiums zu wechseln und dort das Abitur zu machen.“

Indirekter Geburtshelfer der künftigen Oberschule Weener ist die Oberschule in Bunde, die allein zum Schuljahr 2012/13 mehr als 30 Schüler aus Weener lockte. Würde dieser Trend nicht gestoppt, stünden in Weener bald Räume leer, während die Bunder Schule aus den Nähten platzen würde.

Der Landkreis Leer als Schulträger, die Phönixschule (Hauptschule) und die Karl-Bruns-Realschule entschlossen sich deshalb nach intensiven Beratungen, eine gemeinsame neue Oberschule zu gründen. Der Kreistag stimmte dieser Lösung zu. 

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