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Kontrollen gegen menschenunwürdige Wohnungen


Jahresrückblick 2013, Teil 9: Landrat Bramlage: Wir prüfen jeden Einzelfall / Vorschriften vom Land gefordert
07. Januar 2014

Leer. Schluss mit menschenunwürdigen Wohnungen für Arbeiter mit Werkverträgen. Der Landkreis Leer hat nach dem Wohnhausbrand im Juli 2013 in Papenburg, bei dem zwei  rumänische Arbeiter starben, mehr als 30 Unterkünfte überprüft. Einige davon wurden ohne Genehmigung betrieben und wurden stillgelegt und geräumt, so die ehemalige Molkerei Stapelmoor und das frühere Hotel Rheiderland in Weener.

In weiteren Unterkünften setzte der Landkreis der Zahl der Bewohner- Bewohner eine Grenze. Maßstab sind gesunde Wohnverhältnisse. Gegenwärtig laufen Baugenehmigungsverfahren, die auf Nutzungsänderungen hinauslaufen. Der Landkreis geht deshalb davon aus, dass es auch künftig Bedarf an Wohnungen für Werkvertragsarbeiter geben wird.

Landrat Bernhard Bramlage versichert in seinem Jahresrückblick 2013: „Wir prüfen jeden Einzelfall und ordnen Auflagen an, wenn es nötig ist. Wir kontrollieren, so dass kein Arbeiter mehr menschenunwürdig untergebracht ist.“ 

Bramlage bedauert, dass es keine verbindlichen Regeln für „gesunde Wohnverhältnisse“ gibt. Er hat das Land Niedersachsen aufgefordert, entsprechende Vorschriften zu erlassen.

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