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Pressemitteilung vom
03. Januar 2014
Landkreis überprüft Kooperation mit dem Gesundheitsnetz Nordhessen

Region Kassel. Die Kreisverwaltung überprüft die Kooperation mit dem Gesundheitsnetz Nordhessen. „Wir setzen darauf, dass wir mit Kooperationspartnern fair und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, erläutert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Ob Fairness und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsnetzwerk Nordhessen noch möglich sei, „ist zurzeit mehr als fraglich“, so Kühlborn weiter. Ausschlaggebend für die negative Einschätzung der zukünftigen Kooperation war die öffentliche Kritik des Gesundheitsnetzes Nordhessen (GNN) an der vermeintlich mangelnden Unterstützung der Kreisverwaltung. Kühlborn: „Das ist schon ein starkes Stück, wenn man zwischen Kooperationspartnern Kritik über die Presse äußert - insbesondere dann, wenn sie vollkommen aus der Luft gegriffen ist“.

 

Wenn die Vertreter des GNN ein Problem darin sehen, dass es bisher noch kein persönliches Gespräch mit Landrat Uwe Schmidt und der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Selbert gegeben hat, dann sei dieser Vorwurf „falsch und obskur“, so der Pressesprecher weiter. Die für die Gesundheitsfragen im Landkreis zuständige Vizelandrätin Selbert habe nicht nur den Auftaktworkshop zur Gründung eines Weiterbildungsnetzwerks für Allgemeinmediziner eröffnet, sondern stehe auch regelmäßig mit der Vertretern des GNN in persönlichem Kontakt.

Als beauftragte Mitarbeiterin von Stadt und  Landkreis Kassel engagiere sich im Übrigen die Leiterin des gemeinsam von Stadt und Landkreis Kassel getragenen Gesundheitsamtes Region Kassel, Dr. Karin Müller, auf Landes- und Regionalebene für das Thema Weiterbildung für Ärzte in der Region Kassel. „Mehr Unterstützung von Seiten von Politik und Verwaltung geht nicht“, betont Kühlborn.

 

Ein fehlendes Grußwort des Landrates zu bemängeln, bevor es die gemeinsame Internetseite zu einem Weiterbildungsverbund in der Region Kassel gibt, falle ebenfalls in den Bereich „nicht nachvollziehbare Kritik“. Besonders da ein Grußwort bisher noch nicht vom GNN gewünscht worden sei.

 

„Unser Vertrauen in die Fortführung einer Zusammenarbeit mit dem GNN ist schwer erschüttert“, fasst Kühlborn zusammen. Der Landkreis bedauere diese Entwicklung sehr, da ein funktionierendes Weiterbildungsangebot für Allgemeinmediziner ein wichtiger Bestandteil der ärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen ist. Kühlborn: „Es wäre schön, wenn wir bei einem solch wichtigen Thema nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten“.



Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn

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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
34117 Kassel
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