„Von null auf sicher!“
Informationen zum Thema Kindersicherheit
Einmal nicht hingeschaut und schon ist es passiert – jährlich verunglücken 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren so schwer, dass sie einen Arzt aufsuchen müssen. Mit einfachen Mitteln können Eltern jedoch das Unfallrisiko ihrer Kinder deutlich reduzieren. Wie das geht, zeigt nun eine große Informationswand in der Eingangshalle des Kreishauses in Recklinghausen.
„Die Präsentation „Von null auf sicher!“ führt die Idee des Gesundheitsamtes, aktiv auf mögliche Gefahrenquellen für Kinder hinzuweisen, sinnvoll weiter. Die Unfallprävention ist ein wichtiges Mittel, um die Sicherheit unserer Kinder zu verbessern. Ich freue mich, dass wir diese Präsentation hier im Kreishaus eröffnen können“, sagte Landrat Cay Süberkrüb.
„Eltern, Erzieher und andere Betreuungspersonen werden durch die Stellwand für mögliche Gefahrenquellen sensibilisiert. Mit der finanziellen Hilfe der IKK classic konnten wir die informative Präsentation realisieren“, sagte Dr. Wiebke Selle, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung.
Zu den sieben häufigsten und schwersten Unfallarten für Kinder zählen: Ersticken im Kinderbett, Vergiftungsrisiko, Verbrennungen, Verschlucken von Kleinteilen, Sturz vom Wickeltisch, Fenstersturz und Sturz mit der Lernlaufhilfe. Die Informationswand der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. zeigt anhand von leicht verständlichen Bildern typische Gefahrensituation für kleine Kinder und wie diese verhindert werden können.
„Die detaillierten Bilder haben eine klare Botschaft. Sie geben einfache und praktische Tipps, wie Eltern ihre Kinder vor Unfällen schützen können“, erklärte Uwe Hauptreif, Geschäftsführer der IKK classic in Recklinghausen.
Beispielsweise verursachen Stürze laut BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. über die Hälfte aller Unfälle bei kleinen Kindern. Bei Säuglingen ist der Sturz vom Wickeltisch die häufigste Ursache. Um diese Unfälle zu vermeiden, sollte man beim Wickeln immer eine Hand am Kind halten. Außerdem sollte der Wickeltisch über hohe Seitenränder verfügen und stabil sein. „Durch die visuelle Gegenüberstellung von möglichen Gefahrenquellen für kleine Kinder und den vorbeugenden Maßnahmen, können sich alle Bürgerinnen und Bürger schnell und einfach hier im Kreishaus informieren und ihren Blick für Gefahrenquellen schärfen“, sagte Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Bildung und Erziehung in der Kreisverwaltung.
Bis zum 24. Januar können alle Bürgerinnen und Bürger die Präsentation „Von null auf sicher!“ in der Eingangshalle des Kreishauses innerhalb der normalen Öffnungszeiten besuchen. Da die Ausstellung als Wanderausstellung konzipiert ist, wird sie nach zwei Wochen im Kreishaus abgebaut und dann an einem anderen Ort in Deutschland weiter ausgestellt.
Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Katharina Krazewski, Telefon: 02361/534612, katharina.krazewski@kreis-re.de
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:
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| "Von null auf sicher!" |
| Uwe Hauptreif, Dr. Wiebke Selle, Landrat Cay Süberkrüb und Dr. Richard Schröder (v.l.) |
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