WORPSWEDE- 125 Jahre Weltdorf im Teufelsmoor
Dia-Vortrag im IBA-Shop
Ottostadt Magdeburg.
Am Donnerstag, den 13. Februar 2014 findet im IBA-Shop in der Regierungsstraße 37 der 2. DIA-Vortrag in diesem Jahr von und mit dem Buchautor Hans-Joachim Krenzke statt. Die Streifzüge per Dia bringen zutage, was sagenhafte Begebenheiten berichten, welche Persönlichkeiten das Stadtgeschehen beeinflussten. Es werden aber auch Metropolen und Regionen vorgestellt, wie z.B. am 27. März mit einem Vortrag zum Wörlitzer Park. Weiter geht es mit der Vortragsreihe dann am 26. Juni mit Sagen und Märchen aus Sachsen-Anhalt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Donnerstag den 13. Februar 2014, 18.00 Uhr
WORPSWEDE- 125 Jahre Weltdorf im Teufelsmoor
Worpswede, das nördlich von Bremen gelegene Moordorf, wurde vor 125 Jahren von den Malern Fritz Mackensen und Otto Modersohn zum Ort künstlerischen Schaffens bestimmt. Ihnen schlossen sich Hans am Ende, Fritz Overbeck, Carl Vinnen und Heinrich Vogeler an. Auf der „Internationalen Kunstausstellung“ zu München 1895 gelang den Worpswedern, die einzig die Natur zu ihrer Lehrmeisterin erhoben hatten, der Durchbruch.
Der erste Ruhm bewirkte, dass junge Frauen ins Teufelsmoor zogen. Und es kam dazu, dass auch Paula Becker, Clara Westhoff, Hermine Rothe sowie Ottilie Reylaender Gefallen an dem Landstrich fanden, wo zahlreiche Wasserläufe die Wiesen zerteilen, Birken die Wege säumen und sich der Himmel oft mit imposanten Wolken ziert.
Als Heinrich Vogeler sein Domizil, den Barkenhoff, in „ein verschlungenes Paradies“ verwandelt hatte, ließen sich von diesem Traumgarten die Schriftsteller Rainer Maria Rilke, Carl Hauptmann, Karl Jacob Hirsch und die Tänzerin Charlotte Bara inspirieren. Zudem hinterließ Bernhard Hoetger, der Schöpfer des Darmstädter Platanenhains, in Worpswede seine zweite Natur-Kunst-Visitenkarte. Am Hang des Weyerberges errichtete er ein expressionistisches Architekturensemble, das den Betrachter bis zum heutigen Tag fasziniert.
Donnerstag den 27. März 2014, 18.00 Uhr
DAS PARADIES AN DER ELBE –
Zu Besuch im Dessau-Wörlitzer Gartenreich
Aus allen Richtungen der Windrose reisen Schönheitssuchende an, um das Gartenreich von Dessau-Wörlitz - seit 2000 UNESCO Welterbe - zu bestaunen.
Den Grundstein dazu legten im 18. Jahrhundert Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt Dessau und der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff. Als sich beide in England, Italien, Holland, Frankreich und in der Schweiz umgesehen hatten, schufen sie an der Elbe ein Reisetagebuch besonderer Art. Sie fügten Kunst, Natur und Architektur derart zueinander, dass Goethe notierte:
„Die Götter haben dem Fürsten erlaubt, einen Traum um sich herum zu schaffen.“
Dieses von Menschenhand geschaffene Paradies zieht auch den Fotografen Hans-Joachim Krenzke in seinen Bann. Während der Dia-Reportage wandern wir auf verschlungenen Wegen und über hölzerne, gusseiserne, hängende sowie schwimmende Brücken zum Schloss, Gotischen Haus, Venustempel, Pantheon, zur Synagoge, Luisenklippe, Grotte der Egeria und zur Rousseau-Insel. Ebenso wird die Felseninsel „Stein“ mit Villa Hamilton, Amphitheater und Vesuv besichtigt.
Die Termine der folgenden DIA-Vorträge schon mal zum Vormerken:
Donnerstag, den 26. Juni 2014
SAGEN UND MÄRCHEN AUS SACHSEN-ANHALT
Donnerstag, den 25. September 2014
BERLIN - Von der Mauerstadt zur Hauptstadt
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