13. Februar 2014. Die Tarife der Taxen in Kassel werden von der Stadt in enger Abstimmung mit den Betrieben der Taxibranche festgelegt. Verwundert zeigte sich Kassels Bürgermeister Jürgen Kaiser daher über die Darstellung des „Hessischen Fachverbandes Personenverkehr“ im Zusammenhang mit der künftigen Einführung eines Mindestlohnes (HNA-Bericht vom 12.02.2014). Der Verbandsgeschäftsführer Mathias Hörning hatte erklärt, die Fahrpreise würden „von Städten und Gemeinden vorgeschrieben“, die die Preise „möglichst niedrig halten“ wollten.
Als zuständiger Dezernent stellte Kaiser klar, dass die Stadt in regelmäßigen Abständen auf Anregung und Wunsch der Taxibranche die Tarife anpasse. Kaiser: „Zeitpunkt und Höhe der Tarifanpassung legen wir nicht ohne mehrheitliche Zustimmung der Unternehmen fest. Gerade weil viele betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen sind, stimmen wir die Tarife mit den Taxi-Konzessionsinhabern im Vorfeld ab.“ Kaiser wies darauf hin, dass innerhalb der Branche unterschiedliche Positionen vertreten werden – abhängig etwa von der Unternehmensgröße, Fuhrpark, Beschäftigtenzahl und der jeweiligen Angebotsstruktur.
Wenn die Taxi-Branche und die Kasseler Taxi-Unternehmen infolge eines künftigen, bundeseinheitlichen Mindestlohnes eine Anpassung der Tarife für notwendig erachten, werde man dem folgen und die Preise wie gewünscht anpassen. Bürgermeister Kaiser: „Ich habe volles Verständnis für die Sorgen des Taxigewerbes aber auch für den Wunsch der Gesellschaft auf angemessene Entlohnung von Arbeitnehmern. Von einem städtischen Diktat der Preise auf möglichst niedrigem Niveau kann bei einer engen und abgestimmten Zusammenarbeit mit dem Taxigewerbe in Kassel gerade keine Rede sein.“
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