
„Die Maßnahme, die im Hochsauerlandkreis angeboten werden soll, richtet sich an Frauen und Männer, die wegen Elternschaft und Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger eine betriebliche Ausbildung abbrechen oder gar nicht erst beginnen konnten“, so Tobias Eggenstein, stellv. Geschäftsführer der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland. „Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales will mit TEP die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung bei Menschen ohne Erstausbildung mit Elternpflichten oder mit Pflegeaufgaben, aber auch bei Ausbildungsbetrieben bekannt machen. Zwischen ihnen sollen betriebliche Ausbildungsverhältnisse in Teilzeit angebahnt werden. Im vergangenen Jahr wurden mit TEP gute Erfolge erzielt und fast alle Teilnehmerinnen in Teilzeitberufsausbildung vermittelt.“
Menschen ohne (abgeschlossene) Ausbildung, die für die Pflege Angehöriger verantwortlich sind oder Mütter und Väter, die mindestens mit einem Kind im gemeinsamen Haushalt leben und keine oder keine abgeschlossene berufliche Ausbildung haben, können teilnehmen. Sie müssen aufgrund guter Vorbildung geeignet sind, nach einer kurzen Vorbereitungszeit in eine Ausbildung in Teilzeit einzumünden. Bei Bedarf werden sie auf den Übergang in eine Teilzeit-Ausbildungsstelle über einen Zeitraum von maximal vier Monaten (zum Beispiel mit Berufswegeplanung, Bewerbungstraining, Nutzung der Jobmappe NRW, Selbstlernmöglichkelten, Coaching, betrieblichen Praktika) vorbereitet. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der selbständigen Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit und werden als Auszubildende über maximal acht Monate in der betrieblichen Teilzeitausbildung begleitet.
Die Ansprechperson beim Maßnahmeträger ist Cordula Wüllner vom Bildungszentrum des Handels. Sie gibt unter anderem Hilfestellung für die Auszubildenden, die Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen und die zuständigen Stellen der Kammern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dabei unterstützt, Familie und Anforderungen der betrieblichen Teilzeitausbildung miteinander zu vereinbaren.
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW fördert das ESF-kofinanzierte Landesprogramm „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“ (TEP) im Rahmen des Handlungsprogramms „Brücken bauen in den Beruf“. Anmeldung zur Info-Veranstaltung am Montag, 17. März, um 8.30 Uhr im Mescheder Bildungszentrum des Handels, Telefon 02931 – 93 74 94. Weitere Informationen auch über Tobias Eggenstein, Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, unter Telefon 02931 - 94 40 40. Betriebe, die an einer Ausbildung in Teilzeit interessiert sind, erhalten ebenfalls bei den Ansprechpartnern weitere Informationen.
Pressekontakt: Hochsauerlandkreis, Tobias Eggenstein, Telefon 02931/94-4040