17. März 2014. Kassel (psk). Um für den ganztägigen Warnstreik im öffentlichen Dienst am morgigen Dienstag, 18. März, gerüstet zu sein, werden derzeit im Kasseler Rathaus die notwendigen Vorbereitungen getroffen.
Für die städtischen Kitas sind Notdienste eingerichtet, so dass Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Eltern wurden über die Schließungen und Notdienste informiert.
In der Stadtverwaltung soll der Betrieb möglichst wie gewohnt weiterlaufen. Allerdings wird der Schalter des Kundenservices im Foyer des Rathauses nicht besetzt sein. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zum Beispiel beim Einwohnerservice oder in der Kfz-Zulassungsstelle zu längeren Wartezeiten kommen kann. Wer kann, sollte seinen Behördengang auf einen anderen Tag verschieben. Gleiches gilt für telefonische Anfragen.
Im Hausmeisterbereich sind Engpässe in Schulen, Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen möglich. Bei Problemen wie beispielsweise einem Heizungsausfall steht ein Nottelefon zur Verfügung. Trotz aller vorbereitenden Maßnahmen können Einschränkungen im Dienstbetrieb der Stadtverwaltung am Dienstag aber nicht ausgeschlossen werden.
Streik auch bei den Stadtreinigern
Auch der Betrieb der Stadtreiniger Kassel wird am Dienstag, den 18. März, bestreikt. Hiervon sind auch die Recyclinghöfe betroffen. Alle Mülltermine sowie die Straßenreinigung verschieben sich durch den Warnstreik um einen Tag nach hinten.
Verschiebung der Abfuhr: Dienstag, 18.03. verschiebt sich auf Mittwoch, 19.03.2014 Mittwoch, 19.03 verschiebt sich auf Donnerstag, 20.03.2014 Donnerstag, 20.03 verschiebt sich auf Freitag, 21.03.2014 Freitag, 21.03. verschiebt sich auf Samstag, 22.03.2014.
Die Stadtreiniger bitten Ihre Kunden und insbesondere die Firmen, den Zugang zum Abfallbehälter zu ermöglichen und natürlich den Gelben Sack erst am veränderten Abholtag bereit zu stellen.
Die Recyclinghöfe werden ebenfalls bestreikt und bleiben am Dienstag, 18. März, geschlossen. Die Straßenreinigung verschiebt sich jeweils um einen Tag nach hinten.
Streik-Auswirkungen auch auf Busse und Bahnen
Auch die rund 850 Beschäftigten der KVG sind am Dienstag, 18. März, zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Deshalb werden von Betriebsbeginn bis Betriebsende voraussichtlich keine Busse und Straßenbahnen der KVG in Kassel sowie nach Vellmar, Fuldabrück, Baunatal und im Lossetal fahren.
Auch die Fahrten der RegioTrams in Kassel werden entfallen. Der Verkehr außerhalb der Innenstadt auf den vier nordhessischen Linien ab dem Hauptbahnhof soll aufrechterhalten werden. Das Risiko von Fahrtausfällen im regionalen Liniennetz ist jedoch erhöht, weil alle RT-Fahrzeuge im Hauptbahnhof zusammen mit den Zügen der DB koordiniert werden. Bei einer Störung im Streckennetz erhält die DB Vorrang.
Das NVV-Kundenzentrum der KVG in der Mauerstraße wird ebenfalls bestreikt und bleibt geschlossen.
KVG und RTG bitten ihre Fahrgäste, sich frühzeitig alternative Fahrmöglichkeiten zu organisieren und bedauert die durch den Streikaufruf der Gewerkschaft Ver.di entstehenden Unannehmlichkeiten.
An den Haltestellen informiert die KVG ihre Fahrgäste über den Streik durch Aushänge sowie Texte auf den elektronischen Fahrplananzeigern, darüber hinaus über ihre Homepage unter www.kvg.de, über Twitter unter https/twitter.com/KVGinfo, auf facebook und über die Medien. Das NVV-Servicetelefon bleibt unter 0800-939-0800 erreichbar.
Im Schnitt fahren täglich mehr als 122.000 Menschen mit den Bussen und Straßenbahnen der KVG. Ab Mittwoch, 19. März, Betriebsbeginn, fahren alle Busse, Straßenbahnen und RegioTrams nach Plan.
Der NVV weist darauf hin, dass es eine Reihe von Möglichkeiten für Fahrgäste aus Kassel und den Umlandgemeinden gibt, sich auch während des Streiktages mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen.
Dabei handelt es sich vor allem um Buslinien privater Busunternehmen sowie der BVH, RKH und der HLB. Das heißt, die Linien 30 bis 67,100,110, 130 und 500 fahren nach Fahrplan. Dort sind nach Informationen des NVV zurzeit keine Streiks angekündigt. Die RegioTrams sind jedoch nur bis und zum Hauptbahnhof und umgekehrt unterwegs, die Innenstadthaltestellen können nicht bedient werden.
Städtische Werke werden ebenfalls bestreikt
Der Warnstreik richtet sich auch gegen die Städtischen Werke. Der Serviceschalter des Energieversorgers im Kundenzentrum Mauerstraße wird deshalb am 18. März ebenso geschlossen wie das Zahlungszentrum im Königstor. Auch der Kundendienst ist telefonisch nicht erreichbar.
Das Auebad und das Hallenbad Süd öffnen am 18. März wie gewohnt.
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