11. April 2014. Als eine „wichtige und richtige Entscheidung“ im Sinn des für das Weltkulturerbe Bergpark Wilhelmshöhe erarbeiteten Verkehrskonzeptes hat Stadtbaurat Christof Nolda die Entscheidung der Hessischen Landesregierung bezeichnet, künftig an den Wasserspieltagen auf den Parkplätzen unterhalb des Schlosses Wilhelmshöhe sowie am Herkules Parkplatzgebühren zu erheben. Das hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, heute der Stadt Kassel mitgeteilt.
Stadtbaurat Nolda kündige an, in einem weiteren Schritt nun über ein Kombiticket zu verhandeln, das mit den Parkgebühren die Nutzung des ÖPNV-Angebote ermöglicht. Er begrüßte die heutige Entscheidung der KVG, vor dem Hintergrund der neuen Entwicklung auf Landesseite jetzt die Linie 23 fahren zu lassen, die im 15-Minuten-Takt die Endstationen der Straßenbahlinien 1und 3 mit dem Herkules verbindet.
„Das Land geht mit der Entscheidung für Parkplatzgebühren auf eine gemeinsam von der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) und der Stadt Kassel getragenen Forderung ein“, sagte er. Mehr Service für die Bergparkbesucher durch zusätzliche ÖPNV-Angebote, die im vergangenen Jahr nach der Verkündung des Welterbestatus bereits durch die Kasseler-Verkehr Gesellschaft (KVG) eingesetzt wurden, seien mit höheren Kosten verbunden. „Dazu bedarf es eines entsprechenden finanziellen Hintergrunds“. Es sei gerecht, wenn im Bergpark Wilhelmshöhe wie auch an anderen Welterbestätten die Parkplätze für die mit den Auto anreisenden Besucher kostenpflichtig sind. Da nur an den Wasserspieltagen Parkgebühren erhoben werden, seien auch die Interessen der Kasseler Bürgerinnen und Bürger gewahrt, die ihren Bergpark häufiger besuchen als die Gäste von außerhalb.
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