Brandschutzmängel: Teilbereich des „Rockbunkers“ kann nicht mehr genutzt werden

23. April 2014. Das Obergeschoss des von Musikgruppen als Übungsstätte genutzten „Rockbunkers“ in der Agathofstraße muss aus Sicherheitsgründen ab sofort gesperrt werden. Dies teilte ein Stadtsprecher jetzt mit. Bei einer Vor-Ort-Begehung durch Mitarbeiter von Feuerwehr, Kulturamt, Bauaufsicht sowie der Hochbau- und Gebäudebewirtschaftung seien im Gebäude erhebliche Mängel beim Brandschutz festgestellt worden. Zehn Musikproberäume im Obergeschoss können somit vorerst nicht mehr für Übungszwecke genutzt werden.

Damit zumindest die Nutzung des Erdgeschosses der Bunkeranlage mit zwölf Proberäumen für die Musikbands weiterhin möglich sei, so der Sprecher, habe die Stadt unverzüglich eine Reihe von Handlungsmaßnahmen eingeleitet, zu denen u.a. die Schaffung eines weiteren Rettungsweges im Erdgeschoss gehört.

Hintergrund: Der Hochbunker in der Agathofstraße 48 in Kassel-Bettenhausen steht im Eigentum des Bundesamtes für Zivilschutz und soll der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA GmbH) zugeführt werden. Verwaltet wurde er bisher von der zuständigen Katastrophen- und Zivilschutzbehörde, also der Feuerwehr der Stadt Kassel. Die Stadt hat seit 1993 den größten Teil der Räumlichkeiten an den Verein Rockbüro Kassel e.V. zur Nutzung überlassen.

Da die Bunkeranlagen in der Stadt insgesamt für den Katastrophen- und Zivilschutz nicht mehr benötigt werden, bereitet der Bund deren Entwidmung vor. Danach sollen die Bunker von der BImA GmbH verkauft werden. Die Stadt Kassel prüft, unter welchen Bedingungen ein langfristiger Verbleib der Musikgruppen im Bunker Agathofstraße ermöglicht werden kann.

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