05. Mai 2014. Die Stadt Kassel wird die Unterwasserpflanzen im Buga-See im Juli teilweise mähen lassen. Gemäht werden die Bereiche vor den fünf ausgewiesenen Badestränden sowie am FKK-See der Bereich des Wassereinstiegs. Bereits in den nächsten Tagen werden Schilder aufgestellt, die die Badegäste auf die Unterwasserpflanzen außerhalb der Badebereiche hinweisen. Im vergangenen Sommer war eine Schwimmerin durch die Unterwasserpflanzen im Buga-See in Not geraten.
Gemäht werden können die Unterwasserpflanzen erst im Juli, da sie erst dann so groß sind, dass sie mit dem Unterwassermahd-Gerät erreicht werden können. Vorher sind die Pflanzen noch in einer Tiefe wo sie Schwimmer auch nicht berühren.
Die Wasserpflanzen werden erstmals seit 2009 wieder gemäht. In den vergangenen Jahren war auf eine Mahd verzichtet worden, weil die Unterwasserpflanzen - sogenannten Makrophyten – der Massenausbreitung der gefährlichen Blaualgen entgegen wirken. Blaualgen können unter anderem Haut- und Schleimhäute reizen, zu Fieber, Atemwegserkrankungen und allergischen Reaktionen führen. Vor 2009 musste der Buga-See immer wieder wegen gefährlicher Blaualgen im Wasser für Badegäste gesperrt werden. In den vergangenen Jahren war das nicht mehr der Fall. Denn die Wasserpflanzen haben sich sehr weit im See ausgebreitet, wie eine Kartierung durch Taucher im vergangenen Jahr ergeben hat. Sie stehen in Nahrungskonkurrenz zu Blaualgen und verhindern so deren massenhafte Ausbreitung.
Da es gewässerökologisch nicht sinnvoll ist, alle Unterwasserpflanzen zu entfernen, werden die Badegäste durch die Warnschilder darauf hingewiesen, dass es außerhalb der Badestrände diese Unterwasserpflanzen gibt. Die Warnschilder werden rund um den See aufgestellt. An den drei Schaukästen an den Hauptzugängen zum Buga-See wird zudem eine Übersichtskarte mit Erläuterungen zu den Gefahren beim Baden im Naturgewässer Buga-See ausgehangen. Diese Verhaltensregeln wurden mit der DLRG abgestimmt.
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