13. Mai 2014. Die Jahresausstellung „Grimms Märchen und kein Ende – Europäische Kunstmärchen im 19. Jahrhundert“ wird am Sonntag, 18. Mai, im Brüder Grimm-Museum Kassel, Schöne Aussicht 2, eröffnet. Die Eröffnungsmatinée im Rahmen des Internationalen Museumstags beginnt um 11.30 Uhr. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.
Die Ausstellung, die bis zum 3. Oktober gezeigt wird, dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbundenen Wirklichkeitsmärchen. In einer außergewöhnlich inszenierten Raumabfolge werden bedeutende Schriftsteller und ihre Werke spannend, aufregend und informativ präsentiert.
Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und –dichter gegeben, deren Schöpfungen allerdings eher dem Kunstmärchen als dem Volksmärchen zuzuordnen sind. Dazu gehören am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts Autoren wie Tieck, Wieland, Brentano, Fouqué und E.T.A.Hoffmann, später Mörike, Hauff und Storm.
Im europäischen Ausland gelangten Schriftsteller mit märchenhaften Dichtungen wie Aleksandr Puskin in Rußland, Bozena Nemcová in Böhmen, Hans Christian Andersen in Dänemark, Oscar Wilde und Lewis Carroll in Großbritannien sowie Carlo Collodi in Italien zu Ruhm.
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