11. Juni 2014.
"Cannabis - was ist das eigentliche Problem" ist der Titel einer Infoveranstaltung, die der Arbeitskreis Suchtprävention am Dienstag, 17. Juni, im Kasseler Rathaus anbietet.
Cannabis hat als illegale Substanz die höchste Akzeptanz bei Jugendlichen. „Ist doch total chillig, das machen fast alle!“ Dieses und weitere Argumente bekommen Eltern und Pädagogen oft zu hören. Die Droge wird meist verharmlost. Da der Konsum von Cannabis weder einer bestimmten sozialen Gruppe noch einer speziellen Schulform zuzuordnen ist, betrifft das Thema viele Menschen.
Bei den in Kassel begangenen Jugendstraftaten unter Drogeneinfluss hatten 93 Prozent der Jugendlichen Cannabis konsumiert. Die stärkste Verbreitung des Konsums findet sich unter 17- bis 20-Jährigen. Und das Alter der „Probierbereitschaft“ sinkt weiter – aktuell liegt das durchschnittliche Einstiegsalter bundesweit bei 16,7 Jahren. Gerade für Jugendliche in der Pubertät ist häufiger Cannabiskonsum mit höheren Risiken verbunden als für ältere Jugendliche. Besonders das Risiko einer Suchtentwicklung steigt. Grund sind die rasanten Entwicklungen, die Körper, Seele und vor allem Gehirn in dieser Zeit durchmachen.
Aufgrund zahlreicher Anfragen und Beobachtungen beschäftigt sich der Arbeitskreis Suchtprävention der Stadt Kassel, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendamtes, des Gesundheitsamtes Region Kassel, der Fachstelle für Suchtprävention, der Jugendkoordination der Polizei und dem Staatlichen Schulamt, dieses Jahr mit dem Thema Cannabis.
In diesem Rahmen wurde der anerkannte Suchtexperte, Autor und Suchttherapeut Helmut Kuntz aus Saarbrücken nach Kassel eingeladen. In seinem Vortrag „Cannabis – Was ist das eigentliche Problem“ am Dienstag, 17. Juni von 19 bis 21 Uhr im Bürgersaal im Rathaus informiert er über die Faszination von Haschisch und Marihuana, über Risiken und Gefahren. Die Mitglieder des Arbeitskreises Suchtprävention stehen nach dem Ende des Vortrages für Fragen und ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
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