04. Juli 2014. Bei der Untersuchung des Georg-Stock-Platzes im Kasseler Stadtteil Wehlheiden auf mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurden 34 so genannte Anomalien im Erdreich festgestellt. Diese müssen nun näher untersucht werden. Daher bleibt der Georg-Stock-Platz weiterhin gesperrt, so dass die Wehlheider Kirmes in diesem Jahr vom 15. bis 18. August nicht auf dem Georg-Stockplatz stattfinden kann.
„Wir können nach der abgeschlossenen ersten Untersuchungsstufe durch das beauftragte Spezialunternehmen noch nicht sagen, ob sich hinter einem oder mehreren der identifizierten Punkte tatsächlich Sprengkörper verbergen. Im Zweifel hat die Sicherheit für die Öffentlichkeit unbedingten Vorrang“, erklärt Ingo Happel-Emrich, Pressesprecher der Stadt Kassel.
Der Kampfmittelräumdienst beim Regierungspräsidium Darmstadt hatte der Stadt Kassel empfohlen, den Georg-Stock-Platz auf mögliche Kampfmittel im Erdreich – so genannte „Blindgänger“ aus dem Zweiten Weltkrieg - zu untersuchen. Die Stadt hatte daraufhin im Mai ein Spezialunternehmen mit der Sondierung beauftragt.
Bereits Anfang Mai hatte die Stadt vorsorglich auch das Gespräch mit der Kirmesgemeinschaft der TG Wehlheiden gesucht, um Ausweichflächen zu finden, insbesondere für die schweren Fahrgeschäfte. Auch wenn das Risiko einer zufälligen Detonation eines Blindgängers vermutlich gering ist, bleibt der Platz für Veranstaltungen wie zum Beispiel den Flohmarkt gesperrt. Auch für Fußgänger bleibt der Platz vorsorglich gesperrt.
Oberbürgermeister Bertram Hilgen hatte bereits im Mai bekräftigt, dass die Stadt die TG Wehlheiden als Träger einer der großen Kasseler Traditionsveranstaltungen in dieser besonderen Situation bei den organisatorischen Umstellungen für die Wehlheider Kirmes unterstützen werde.
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