17. Juli 2014. Barrierefreie und beleuchtete Fußwege, attraktive Aufenthalts- und Spielflächen inklusive neuer Spielgeräte für Kinder - die Umgestaltung der Außenanlage des Wohnquartiers am Mittelring im Stadtteil Wesertor ist gelungen. Jetzt wurde der neue Bereich durch die GWG-Aufsichtsratsmitglieder Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel und Stadtbaurat Christof Nolda sowie GWG-Geschäftsführer Peter Ley gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern offiziell eingeweiht.
Ein wichtiges Element der Umgestaltung ist ein neuer zentraler Weg, der die Mitte der in den 1960er Jahren entstandenen Siedlung erschließt, sagte Stadtbaurat Nolda. „Die bestehenden Fußwege wurden verbreitert, die Eingangsbereiche zu den Häusern hat man neu und barrierefrei gestaltet und auch die Parkplätze im Bereich Mönchebergstraße wurden neu geordnet“, teilte Nolda mit.
Die Freiflächen wirken jetzt attraktiver und bieten zahlreiche Sitzmöglichkeiten. Zudem seien zahlreiche Pflanzflächen und sogar ein „Nasch-Pfad“ entstanden, an dem die Bewohner verschiedene Obstsorten probieren können. Nolda: „Um das Sicherheitsgefühl im Quartier zu stärken, hat man 60 Unterbodenstrahler mit Natrium-Dampflampen installiert, die nun die Bäume in der Siedlung indirekt beleuchten und zusätzlich deutlich weniger verbrauchen als herkömmliche Glühlampen.“ Ferner haben die Abfallstandorte neue Depots erhalten.
Die Planung für die Umgestaltung der rund 3,5 Hektar großen Fläche erfolgte unter intensiver Beteiligung der GWG-Kunden, erklärte GWG-Geschäftsführer Peter Ley. Die Anregungen, Ideen und Einwände aller Beteiligten habe man durch eine Befragung der angrenzenden Haushalte, zwei Planungsworkshops sowie eine Kinder- und Jugendbeteiligung aufgenommen. „Dabei ist deutlich geworden, wie groß der Bedarf an attraktiven Freiräumen und das Interesse an Veränderungen sind“, so Ley. Die Bewohner identifizieren sich jetzt noch stärker mit der eigenen Wohnsiedlung und dem Quartier. Der GWG-Geschäftsführer: „Entstanden ist ein attraktiver Freiraum, der wieder zum Verweilen einlädt und als Treffpunkt für die Anwohner dient.“
Das ganzheitliche Konzept sieht neben den Freiraummaßnahmen auch die Modernisierungsmaßnahmen an den GWG-Gebäuden in der Mönchebergstraße 48, 48 A und 48 B vor. In die energetische Sanierung und Aufwertung dieses markanten Gebäudekomplexes investiert die GWG 6 Millionen Euro. „Nach Fertigstellung 2017“, verspricht GWG-Geschäftsführer Peter Ley, „wird das Ergebnis nicht nur eine ansprechende Wohn- sondern auch eine entsprechende Aufenthaltsqualität sein.“
Auch für Kinder gebe es nun endlich wieder einen Grund, sich im Wohnquartier aufzuhalten, sagte Peter Ley. Spielgeräte, ein Sandkasten und eine Boule-Fläche entlang des Weges werden durch weitere Spielmöglichkeiten in der Siedlung wie drei neue 5,80 Meter hohe XXL-Schaukeln ergänzt. Und auch der größte Wunsch der Kinder sei realisiert worden: ein hochmoderner und ganzjährig bespielbarer Bolzplatz auf dem Schulgelände der unmittelbar angrenzenden Mönchebergschule. Der Platz diene den Schülerinnen und Schülern sowie den Kindern und Jugendlichen der Siedlung gleichermaßen.
Für die Umbaumaßnahmen wurden insgesamt rund 830.000 Euro investiert, erläuterte Stadtkämmerer Dr. Jürgen Barthel. Der größte Teil, fast 600.000 Euro, stamme aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ sowie europäischen Geldern des EFRE-Strukturfonds. „Die GWG hat Eigenmittel in Höhe von 130.000 Euro investiert, die Stadt Kassel hat sich mit 105.000 Euro beteiligt“, erklärte der Stadtkämmerer abschließend.
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