25. September 2014. Mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm präsentiert sich die Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ in zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen zu Beginn des kommenden Wintersemesters. Von Anfang Oktober bis Ende November steht dabei das Jubiläum „75 Jahre Musikakademie“ im Mittelpunkt. Oberbürgermeister und Kulturdezernent Bertram Hilgen freut sich über die bisherige sehr positive Resonanz der Veranstaltungen zum Musikakademie-Jubiläum beim Kasseler Publikum und in den regionalen und überregionalen Medien. „Als Oberbürgermeister und Kulturdezernent dieser Stadt freut es mich, dass unsere Musikakademie heute als ein Ort gelebter und gelingender Integration für eine Kultur der Offenheit und Vielseitigkeit im Umgang zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft steht.“
Einen Blick auf das Kasseler Musikleben zur Blütezeit unter den Landgrafen Moritz und Karl zu werfen, dazu laden Studierende der Musikakademie unter der Leitung von Professor Gregor Hollmann, als Dozent für Cembalo und Spezialist für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts über die Grenzen Kassels hinaus bekannt, mit dem Konzert „Aus alter Zeit“ am Samstag, 25. Oktober, um 19 Uhr in der Karlskirche. Nur wenige Tage später, Mittwoch, 29. Oktober, erinnern Dozenten der Musikakademie und Gäste um 19 Uhr im Konzert „Enartet - Verfemt“ im Konzertsaal der Musikakademie an die Komponisten, deren Werke zur Gründung der Musikakademie 1939 nicht gespielt werden durften. Dem heutigen, weltoffenen Geist der traditionsreichen Kultur- und Bildungseinrichtung widmet sich die Werkstatt „Musik ohne Grenzen“, deren Konzeption auf den Dozenten für Musikpädagogik, Dr. Albert Kaul, zurückgeht. Als Gast konnte der Professor für Populäre Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Dr. Michael Rappe, gewonnen werden. Zwei Veranstaltungen beschließen Ende November den Reigen der Jubiläumsveranstaltungen: Den offiziellen Festakt „75 Jahre Musikakademie“ umrahmen das Orchester und der Chor der Musikakademie unter Leitung von Alberto Bertino am Freitag, 21. November, um 19 Uhr in der Karlskirche. Dazu erwartet die Musikakademie Gäste aus dem Musik- und Kulturleben Kassels und der Landesregierung aus Wiesbaden. Am darauf folgenden Samstag, 22. November, laden Studierende, Dozenten, Ehemalige und Freunde der Musikakademie von 11 bis 18 Uhr zu Wandelkonzerten in den Konzertsaal der Musikakademie, in den Bürgersaal und in die Kirche St. Elisabeth am Friedrichsplatz. Die Programme beginnen jeweils zur vollen Stunde und dauern jeweils 40 Minuten, sodass dem interessierten Publikum genug Zeit bleibt, den Veranstaltungsort zu wechseln, um im Anschluss an den Genuss das Programm seiner Wahl auch an einem anderen Veranstaltungsort zu hören. Abends können sich musikbegeisterte Kasselerinnen und Kasseler dann auf ein neues Veranstaltungsformat im Konzertsaal der Musikakademie freuen : Um 19 Uhr laden Studierende und Dozenten unter Leitung von Werner Kirschbaum, dessen Name für Jazz und Crossover auf höchstem Niveau steht, zur ersten „Musik-Lounge“ der Musikakademie: „Klassik und mehr“. Das Publikum erwarten Musikgenuss, Interviews mit Studierenden und Dozenten sowie gute Gespräche bei einem Glas Wein oder Bier.
Sämtliche Veranstaltungen werden durch Fmaks, die Fördergesellschaft der Musikakademie Kassel „Louis Spohr“ e.V., ermöglicht, die die Studierenden der Musikakademie seit mehr als 30 Jahren tatkräftig mit der Organisation vieler Veranstaltungen oder auf andere Weise, zum Beispiel in sozialen Notlagen, unterstützt.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen beträgt acht Euro. Einen ermäßigten Eintritt zu sechs Euro erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
Kartenverkauf erfolgt an der Abendkasse. Telefonisch können Karten bei der Musikakademie unter der Telefonnummer 05 61/7 87-41 80, per Fax unter 05 61/7 87-41 88 oder per E-Mail musikakademie@kassel.de vorbestellt werden.
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