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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 10.09.2014


„Projektwoche zur Verkehrserziehung“ an der Grundschule Bömberg

Eltern sollen Verhalten ändern

Iserlohn.

Alle Iserlohner Schulen entwickeln regelmäßig für ihre Schülerinnen und Schüler vielfältige Initiativen zur Verkehrserziehung. Deshalb steht die „Projektwoche zur Verkehrserziehung“ an der Grundschule Bömberg, die am Montag, 8. September, gestartet ist, stellvertretend für die Aktivitäten, die auch an den anderen Iserlohner Schulen laufen.

Die Projektwoche dauert noch bis Samstag, 13. September. An den ersten beiden Tagen besuchte vormittags jeweils das „Mobilili“ des ACE (Automobilclub Europa) die Schule. Auf dem Schulgelände wurden mehrere Stationen aufgebaut, an denen die Schüler verschiedene Aufgaben zu lösen hatten, zum Beispiel zu den Schwerpunkten „Toter Winkel“, „Fahrrad-Parcours“, „Verkehrszeichen-Memory“ und „Geschicklichkeits-Parcours“. Noch bis zum Ende der Woche führen alle Klassen Projekte zur Verkehrserziehung durch, jeder Jahrgang hat einen anderen Schwerpunkt, zum Beispiel „Mein Schulweg“ oder „Sicher Fahrrad fahren“.

Außerdem wird die Klasse gesucht, die die meisten Fußgänger hat (gestaltet als Wettbewerb „Zu Fuß zur Schule“). Die Siegerklasse wird beim demnächst stattfindenden „Tag der offenen Tür“ bekannt gegeben. Künftig soll auch das Projekt „Verkehrszähmer“ durchgeführt werden, das durch Elternveranstaltungen, durch den Abschluss schriftlicher Vereinbarungen mit Eltern und durch sich wiederholende Aktionen in allen Jahrgängen eine nachhaltige Wirkung verspricht.

All diese Aktivitäten an der Bömbergschule und an den anderen Schulen machen die Kinder zu besseren Verkehrsteilnehmern, sie verändern aber noch nicht die oftmals gefährliche Verkehrssituation an den Schulen:

Am Morgen kurz vor Schulbeginn und mittags bzw. nachmittags zum Schulende  trifft im Umfeld des Schuleingangs viel Bewegung aufeinander. Viele Eltern gleichzeitig bringen ihre Kinder mit dem PKW zur Schule oder holen sie ab. Eine ganze Anzahl von Schulbussen erreicht die Schule, weitere Busse warten darauf, größere Schülergruppen zum Beispiel zum Schwimmbad zu bringen. Gleichzeitig treffen die Schüler ein, die zu Fuß gehen. All das konzentriert sich in aller Regel auf eine relativ kleine Fläche in der Nähe des Schulzugangs. Zu viele Eltern wollen ihre Kinder mit ihren PKWs möglichst nah an die Schule heran fahren und parken oder halten verkehrswidrig. Auch wenn es dabei nur um ein kurzes Anhalten geht, entstehen doch gerade dadurch gefährliche Situationen. Auch die eigenen Kinder und die Eltern und Kinder, die sich eigentlich vorbildlich verhalten, sind gefährdet. Der Appell der Schulen und der Schulverwaltung lautet deshalb: Diese Eltern werden dringend gebeten, sich das bewusst zu machen und ihr Verhalten zu überdenken.
Wenn die Schüler gemeinsam mit anderen Kindern nicht ohnehin zu Fuß gehen können, gibt es fast immer die Möglichkeit, sie etwas weiter entfernt von der Schule aussteigen zu lassen oder die Autos abzustellen und die Kinder noch ein Stück zu begleiten. Auch sollten andere Eltern auf ihr Fehlverhalten angesprochen werden.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Fahrrad-Parcours

Geschicklichkeits-Parcours

Verkehrszeichen-Memory

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