Gefährliche Lebererkrankungen

19.09.2014 | Herten

Vortrag im Gertrudis-Hospital

Lebererkrankungen sind selbst verschuldet – mit diesem Vorurteil will Dr. Christoph Elsing während seines Vortrags am Dienstag, 30. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr im Gertrudis-Hospital Westerholt aufräumen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des VHS-Gesundheitsforums und in Kooperation mit dem Gertrudis-Hospital Westerholt statt.

Erkrankungen der Leber sind tückisch: Viele davon bleiben lange ohne spezifische Beschwerden, daher ist die Dunkelziffer enorm hoch. Leberkrankheiten treten häufiger auf als vermutet. Allein an chronischer Hepatitis B und C sind etwa eine Million Menschen in Deutschland erkrankt – die meisten, ohne es zu wissen.

Ernste Beschwerden treten oft erst im späten Krankheitsverlauf auf. Umso wichtiger ist es, auf die eigene Lebergesundheit zu achten. Vermeidung von Übergewicht und zu viel Alkohol gehören ebenso dazu wie eine Kontrolle der Leberwerte durch den Hausarzt. Lebererkrankungen können jeden treffen. Erhöhte Leberwerte sind oft das erste Anzeichen.

Ursachen sind häufig Autoimmun- und Fettlebererkrankungen, die insbesondere in den westlichen Industrienationen rasant zunehmen. Schätzungsweise 20 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Fetteinlagerungen der Leber. Bedrohlich werden sie, wenn sich die Leber entzündet. Wie bei anderen chronischen Erkrankungen auch vernarbt die Leber durch die andauernde Entzündung. Spätfolgen wie Leberzirrhose oder Leberkrebs drohen. Zeitig erkannt sind die meisten Lebererkrankungen heutzutage gut behandelbar. Eine frühe Diagnose lohnt sich.

Der Vortrag ist kostenlos, Anmeldungen im Vorfeld sind nicht nötig. Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS telefonisch unter (0 23 66) 303 518 oder per E-Mail unter vhs@herten.de zur Verfügung.

Pressekontakt: Pressestelle, Maximiliane Plöger (Volontärin), Tel: 02366/303 227, Mail: m.ploeger@herten.de, www.herten.de, www.facebook.com/stadtherten, www.youtube.com/pressestelleherten