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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 02.10.2014


Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsstelle zum Thema Trennung und Scheidung

Iserlohn.

Eine Scheidung oder die Auflösung einer Lebenspartnerschaft ist mit zahlreichen Belastungen für alle Beteiligten verbunden. Um Betroffenen eine erste Orientierung in rechtlichen Fragen zu geben, hat der Arbeitskreis der Gleichstellungsstellen im Märkischen Kreis die Broschüre „trennung. Was kommt danach?“ mit Informationen zu den wichtigsten Themen veröffentlicht. In Iserlohn liegt die Broschüre im Rathaus am Schillerplatz aus.
Auf individuelle Fragestellungen kann sie natürlich nicht immer ausreichend Antwort geben. Mit einer Veranstaltungsreihe zu den Themen Geld, Recht, Beruf und Kinder sollen daher einzelne Aspekte vertieft und zugleich spezialisierte Beratungsangebote bekannt gemacht werden.
Veranstalterin ist die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn in Kooperation mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Caritas, der Erwerbslosenberatungsstelle der Diakonie Mark-Ruhr.

Hier die Termine und Themen:

Thema Geld: Donnerstag, 23. Oktober, 19.30 Uhr
(Alte Post, Theodor-Heuss-Ring 5)
Ein großer Teil der Ratsuchenden, die das Angebot der Erwerbslosenberatung  Märkischer Kreis in Anspruch nehmen, sind Alleinerziehende. Sie sind nach wie vor besonders häufig von Armut bedroht oder betroffen, denn der Weg in eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit gestaltet sich oft schwierig. Die Rechtsanwältin  und Leiterin der Erwerbslosenberatungsstelle der Diakonie Mark Ruhr Ina Thomas gibt an diesem Abend einen Überblick über die gesetzlichen Ansprüche und Möglichkeiten von Frauen und Männern in Trennungssituationen: Was steht mir an Unterstützung zu? An wen wende ich mich? Wie hole ich mir themenübergreifend Hilfe? Wie kann ich mir ein Netzwerk aufbauen, um nicht allein und orientierungslos meine neue Situation  meistern zu müssen?
Damit stellt sie zugleich die Aufgabenfelder der unabhängigen Beratungsstelle vor, die vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Europäischen Sozialfonds gefördert  wird (Kontakt: 02371 / 795175).

Thema Kinder:  Mittwoch, 12. November, 19.30 Uhr
(Rathaus, Schillerplatz 7)
Es ist eine bekannte Tatsache: Kinder geraten nach der Trennung ihrer Eltern in eine seelische Krise. Sie haben Angst, ihre Eltern, und damit den Boden unter ihren Füßen, völlig zu verlieren. Ihre psychische Not äußert sich auch in Verhaltensauffälligkeiten im Kindergarten oder in der Schule. Was empfinden Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Phasen von Trennung und Scheidung? Was können Eltern tun, damit sich diese Krise nicht zu bleibenden seelischen Schäden bei ihren Kindern ausweitet? Welche beratenden Hilfen gibt es für Trennungsfamilien? Antworten zu diesen Fragen sollen ein einleitender Vortrag, ein anschließendes Gespräch sowie einige Filmausschnitte liefern.
Referent ist Joachim Peters, Leiter der Iserlohner Familien- und Erziehungsberatungsstelle der Caritas (Kontakt: 02371 / 818670).

Thema Recht: Dienstag, 25. November, 19.30 Uhr
(Alte Post, Theodor-Heuss-Ring 5)
Mit einer Trennung gerät eine Menge durcheinander und vieles im Leben muss neu sortiert werden. Dabei sind viele Fragen zu klären, bei denen auch gesetzliche Vorgaben eine Rolle spielen:
Bei welchem Elternteil bleiben die Kinder? Darf der andere weiter mitbestimmen und die Kinder sehen? Wer darf in der Wohnung bleiben und wer bekommt welchen Teil des gemeinsamen Hausrates? Was muss an Unterhalt für die Kinder gezahlt werden? Habe ich nach Trennung und Scheidung einen Anspruch auf Unterhalt? Wie lange muss ich warten, bis ich den Scheidungsantrag einreichen kann? Bekomme ich einen Teil der Rentenansprüche? Wie wird das Vermögen geteilt?
Auf diese Fragen wird Cornelia Loos, Fachanwältin für Familienrecht in Letmathe, in ihrem Vortrag ausführliche Antworten geben und damit zugleich die Themen der Scheidungsbroschüre vertiefen.

Thema Beruf: Freitag, 28. November, 18 Uhr
(Alte Post, Theodor-Heuss-Ring 5)
Nach einer Trennung müssen viele Frauen nach langjähriger beruflicher erziehungsbedingter Pause zurück ins Berufsleben. Eine neue Arbeitsaufnahme bringt neue Herausforderungen mit sich und immer stellt sich die Frage: An wen kann ich mich wenden, um fehlende Informationen zu bekommen und gut beraten zu werden? Wie gehe ich meine beruflichen Pläne an? Wer kann mich unterstützen? Welche finanziellen Hilfen gibt es für mich? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen und wie finde ich passende Angebote? Wer unterstützt mich bei der Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger?
Die Referentinnen Eva Henseler (Jobcenter Iserlohn), Lydia Dietrich (Agentur für Arbeit) und Nadja U. Pesch (Beratung zur beruflichen Entwicklung, VHS Iserlohn) beantworten diese und weitere Fragen und stellen zugleich ihre verschiedenen Beratungs- und Unterstützungsangebote vor.

Da die Veranstalterinnen es auch wichtig finden, gerade in schwierigen Zeiten den Humor nicht zu verlieren, gibt es sozusagen als „therapeutische Zugabe“ ein Gastspiel des Hagener Theaters an der Volme: Am Mittwoch, 19. November, ab 19.30 Uhr (Haus A, Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf, Baarstraße 220-226) beweist Beate Wieser als Angela Schmidt-Blümeling in der Komödie „Meine tolle Scheidung“ von Geraldine Aron, dass selbst die größte Lebenskrise auch komische Momente hat:
Angela Schmidt-Blümeling, eine Frau mittleren Alters, wird von ihrem Ehemann Max wegen eines deutlich jüngeren spanischen Models verlassen. Nahezu zeitgleich eröffnet ihr ihre halbwüchsige Tochter, dass sie mit ihrer neuen Leidenschaft, einem deutlich älteren Schlagzeuger, zusammenziehen wird. Plötzlich ist das Haus leer und sehr, sehr still. Angelas Weg von der ersten Erkenntnis der Untreue ihres Ehemanns bis hin zur konsequenten Trennung ist lang, ihre Art, mit dem Alleinsein fertig zu werden, exzentrisch, bissig und extrem komisch. Die Regie hat Indra Janorschke.

Die Teilnahme an den Vortragsabenden ist jeweils kostenlos. Interessierte können sich ab sofort dazu anmelden. Der Vorverkaufsbeginn für den Theaterabend in Barendorf (Eintritt: 10 Euro) wird rechtzeitig bekannt gegeben. Für weitere Informationen und  Anmeldungen stehen die Gleichstellungsbeauftragte Judith Mühlenhoff und ihre Mitarbeiterin Bettina Reimertz unter den Telefonnummern 02371 / 217-1330 und -1331 gern zur Verfügung.



Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Scheidungsratgeber der Gleichstellungsstellen im Märkischen Kreis

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