21. November 2014. Zum Vortrag „Tiere schützen, Tiere nutzen – Eine ethische Bestandsaufnahme“ lädt das städtische Naturkundemuseum am Dienstag, 25. November, von 19 bis 20 Uhr in das Ottoneum, Steinweg 2, ein. Wie hat sich die Nutzung des Tieres durch den Menschen verändert, welche ethischen Grenzen wurden überschritten, welche Bewertungsmaßstäbe gibt es, um die Nutzung des Tieres ethisch verträglich zu gestalten? Dazu referiert Dr. Clemens Dirscherl, Ratsbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Landwirtschaft und Ernährung und Mitglied in der Deutschen Tierschutzkommission des Bundeslandwirtschaftsministeriums.
Seit Menschengedenken werden Tiere genutzt, um Fleisch, Milch, Eier, Wolle, Fell, Leder zum menschlichen Überleben zu liefern. Dadurch gehört die Nutzung des Tieres überhaupt zu einem wesentlichen Element der Kulturentwicklung. Heute hat sich die Nutzung des Tieres zunehmend industriellen Organisations- und Verwertungserfordernissen unterworfen. Davon ist besonders die Landwirtschaft betroffen, wie Diskussionen um "Agrarfabriken" oder "Massentierhaltung" belegen.
Die Veranstaltung – organisiert von den Freunden des Naturkundemuseums e.V. - findet statt im Rahmen der Dauerausstellung „Sintflut und Sündenfall – die Tierwelt der Bibel“. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos.
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