Neue Urnengrabwände auf dem Hauptfriedhof und dem Kesselstädter Friedhof geschaffen
„Mit den beiden neuen Urnengrabwänden wollen wir dem immer stärker werdenden Wunsch nach Feuerbestattungen gerecht werden.“ So begründet Stadtrat Andreas Kowol den Bau der zwei Kolumbarien auf dem Hanauer Hauptfriedhof und auf dem Kesselstädter Friedhof. Dort bietet der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) erstmals solche Grabkammern an. In Klein-Auheim besteht bereits diese Form der oberirdischen Beisetzung von Urnen.
HIS schafft damit insgesamt 128 zusätzliche Urnenkammern, 72 auf dem Hauptfriedhof und 56 in Kesselstadt. In jeder Kammer lassen sich bis zu zwei Urnen oder drei Aschekapseln beisetzen.
Die Kolumbarien sind in einem hochwertigen hellen Werkbeton gefertigt mit braun abgesetzten Verschlusskappen aus Natursandstein. „Die Gestaltung soll zur Würde auf den beiden Friedhöfen beitragen mit warmen Farbtönen und einem leichten Kontrast zwischen Platte und Beton“, erläutert Kowol. Das auf dem Hauptfriedhof nahe der Trauerhalle ist polygonal (vielseitig) geformt, die Urnenkammern verteilen sich auf drei Seiten. Der Grabschmuck lässt sich zentral auf einer Blumenbank am Fuße der Wände ablegen. Das Kolumbarium am Rand des Kesselstädter Friedhofs besteht aus zwei sich ergänzenden Urnenwänden, die nebeneinander am Wegesrand stehen und von Hainbuchen gesäumt werden. Die einzelnen Urnenkammern werden auf 20 Jahre beliehen und lassen sich nach Ablauf dieser Frist beliebig verlängern.
Inklusive aller nötigen Nebenarbeiten hat HIS für die Urnenwand auf dem Hauptfriedhof rund 63.000 Euro ausgegeben, für die beiden auf dem Kesselstädter Friedhof rund 70.000 Euro. Bei Bedarf lassen sich die Kolumbarien auf beiden Friedhöfen im unmittelbaren Umfeld um einen weiteren Bauabschnitt erweitern.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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Kolumbarium Kesselstadt
Das neue Kolumbarium auf dem Kesselstädter Friedhof
Kolumbarium Hauptfriedhof
Das neue Kolumbarium auf dem Hauptfriedhof
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