Oberbürgermeister Dr. Trümper ruft zur Teilnahme am Gedenken auf
70. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs 1945
Ottostadt Magdeburg.
Am kommenden Freitag jährt sich zum 70. Mal der Tag, an dem Magdeburg 1945 – wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges – in Schutt und Asche fiel. Der 16. Januar ist deshalb bis heute für die Magdeburgerinnen und Magdeburger ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper ruft die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, sich am kommenden Freitag um 15:00 Uhr auf dem Westfriedhof dem Gedenken an die Zerstörung der Stadt anzuschließen.
„Wir erinnern am 16. Januar an die zweite verheerende Zerstörung unserer Stadt, an die dabei Getöteten und Verwundeten und an die Not und Verzweiflung aller Überlebenden“, erklärt Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Gleichzeitig wenden wir uns gegen den Missbrauch dieses traurigen Anliegens für die geschichtsverfälschende und demokratiefeindliche Propaganda rechter Kräfte, wie wir sie auch 70 Jahre nach der verehrenden Zerstörung erleben müssen.“
Um 15:00 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung mit einem Schweigemarsch von der Kapelle des Westfriedhofs zur Gedenkstätte für die Opfer des Luftangriffes vom 16. Januar 1945. Nachdem Kränze und Blumen niedergelegt worden sind, sprechen Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Vorsitzende des Landesverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Dieter Steinecke, Worte des Gedenkens. Anschließend gibt es eine Schweigeminute; zum Abschluss der Veranstaltung spricht der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises, Stephan Hoenen, ein Gebet. Musikalisch umrahmt wird das Gedenken durch ein Bläserduo des Konservatoriums Georg-Philipp-Telemann.
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