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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 26.01.2015


"Gewalt im Stadion“ – Thema im Rahmen der Anne Frank-Ausstellung in Iserlohn

Iserlohn.

Im Rahmenprogramm der aktuellen Ausstellung „Anne Frank. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ geht es am kommenden Freitag, 30. Januar, um das Thema „Gewalt im Stadion“. Die Mobile Jugendarbeit der Stadt Iserlohn, die Evangelische Versöhnungskirchengemeinde und das Jugendcafé Checkpoint Fanprojekt Dortmund laden alle Interessierten herzlich dazu ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Reformierten Kirche, Wermingser Straße 9, in Iserlohn. Der Eintritt ist frei.                   

Zum Inhalt:
Rassismus, Homophobie, rechte Parolen - Alltag oder Randerscheinung in deutschen Stadien? Woche für Woche strömen Millionen zu den Spielen in die Arenen der Fußballvereine. Gerade die medienwirksamen Begegnungen der oberen Ligen bieten verschiedensten Gruppen eine Möglichkeit, sich zu präsentieren. Fanclubs, Ultras, aber auch Hooligans, Rechte und Gewaltbereite nutzen diese Plattform. Wie sieht es aus auf der Tribüne, was passiert da und wie gefährlich ist es? Johannes Bönig, Mitarbeiter des Lernzentrum BVB/Fanprojekt Dortmund wird auf diese Fragen eingehen und einen Einblick in das vielschichtige Geschehen in den Fanblöcken geben. Der Diplom-Pädagoge ist außerdem Deeskalationstrainer, Kampfspieletrainer für Jungen, ausgebildeter Trainer mit umfangreichen Erfahrungen und Publikationen im Bereich Gewaltprävention und hat fundierte Erfahrungen in der Arbeit mit straffällig gewordenen (rechtsorientierten) Jugendlichen.

Die Veranstaltung in der Reformierten Kirche ist Teil eines umfangreichen Rahmenprogramms zur Ausstellung mit Workshops, Lesungen, Dokumentationen und Projekten zu den Themen Anne Frank, Nationalsozialismus und Rechtsextremismus, das in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen in Iserlohn entstanden ist.

Die Ausstellung „Anne Frank. Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ist noch bis zum 12. Februar im Friederike-Fliedner-Berufskolleg, Brüderstraße 20, zu sehen. Sie kann tagsüber von 8 bis 16 Uhr ausschließlich von Schulklassen und anderen Gruppen (nach Voranmeldung) besucht werden. Jeweils im Anschluss steht sie von 16 bis 18 Uhr allen Interessierten (ohne Voranmeldung) zum Besuch offen. Weitere Informationen finden Interessierte online unter www.iserlohn.de

Ansprechpartner im Iserlohner Rathaus ist Jürgen Lensing (Kinder- und Jugendschutz), Telefon 02371 / 217-2232, E-Mail: juergen.lensing@iserlohn.de



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