Drei Aufführungen von „Brothers in arms“ im DOCK 4

28. Januar 2015.

Drei Aufführungen des Theater-Tanz-Projekts “brothers in arms”, einer persönlichen Auseinandersetzung mit Männlichkeit, Macht und Militär in Israel, dem Iran und Deutschland, finden von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. Februar, jeweils ab 20 Uhr im Kulturhaus DOCK 4 statt.

Für die Produktion waren im Mai 2013 je drei deutsche Performer in den Iran bzw. nach Israel gereist, um dort je einen jungen Soldaten kennenzulernen. Aus sehr ehrlichen, oft berührenden Gesprächen seien ebenso exemplarische wie individuelle Berichte entstanden, die "brothers in arms" szenisch und somatisch (körperlich) auf die Bühne übersetzt habe.

Weiter heißt es in der Vorankündigung: „Dabei werden nicht die politischen Entwicklungen in den Blick genommen, sondern die konkrete und persönliche Lebensrealität der einzelnen Männer im Iran und in Israel und nicht zuletzt auch in Deutschland. Die jungen Menschen der beiden politisch verfeindeten Länder Iran und Israel verbindet mehr, als wir denken: Denn wer im Iran und in Israel derselben Generation angehört wie die deutschen Performer, der hat in seiner Kindheit Krieg erlebt und lebt auch heute mit einer permanenten Bedrohung.“

Die Performer, die in Frieden aufgewachsen sind und keinerlei Kontakt mit dem Militär kennen, fragen sich: Wie geht man in seinem Alltag mit der ständigen Gegenwart von Krieg um? Sie erzählen aus den Geschichten ihrer Altersgenossen im Iran und in Israel und dabei auch viel über sich selbst. (Regie: Ana Zirner, Choreografie: David Russo, Performer: Daniel, Gunnar, Laurens, Max, Simon, Sven (Pseudonyme).

Der Eintritt kostet 15 Euro (ermäßigt: sechs Euro). Kartenvorbestellungen sind möglich unter 0561/787 20 67. Weitere Infos unter www.dock4.de

 

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Pressekontakt: documenta-Stadt Kassel, Stephan Kaiser


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