23. Februar 2015. In Kassel leben heute wieder fast so viele Menschen wie noch vor rund 20 Jahren: Mit jetzt 197.092 Einwohnern hat die Nordhessen-Metropole zum 31. Dezember 2014 die höchste Einwohnerzahl seit 1996 (damals noch über 200.000 Einwohner) zu verzeichnen. Laut dem Einwohnerregister der Stadt Kassel ist die Bevölkerungszahl im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 334 Menschen gestiegen.
In den aktuellen Zahlen der städtischen Statistikstelle sieht Oberbürgermeister Bertram Hilgen die ungebrochene Attraktivität Kassels bestätigt: „In der Mitte Deutschlands steht Kassel nach wie vor überdurchschnittlich gut da und ist für die Zukunft gut gerüstet. Hier lässt es sich gut leben und arbeiten – das zieht Menschen an.“ Kassel könne sich über die besten Arbeitsmarktzahlen seit 30 Jahren freuen und die Gewerbesteuerzahlen befinden sich seit längerem auf einem konstant sehr hohen Niveau. Der Bauboom in der Stadt sei ungebrochen, sagte der Oberbürgermeister. Auch die Arbeiten am Langen Feld zur Erschließung des letzten großen, zusammenhängenden Gewerbegebietes in der Stadt seien im vollen Gange. Ab 2017 können sich dort die ersten Unternehmen und Dienstleister ansiedeln. Hilgen: „Viele weitere Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen.“
Vor allem junge Menschen ziehe es in wirtschaftlich dynamische Städte, erklärte der Oberbürgermeister weiter. So sei es kein Wunder, dass man vor allem in der Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen deutlich mehr Zu- als Wegzüge (Plus von 1.637 Personen) zu verzeichnen habe. „Unsere Universität hat daran einen bedeutenden Anteil. Es bewahrheitet sich einmal mehr, dass Bildung der entscheidende Treibstoff für die Entwicklung von Städten ist“, sagte Hilgen. Der Motor laufe dort rund, wo eine vielfältige und qualitätsvolle Bildungs- und Forschungslandschaft existiert. Das sei in Kassel der Fall, wo jetzt neben der Erweiterung des Uni-Campus auch eine internationale Schule und das Fraunhofer Institut an der Hauptbahnhof-Nordseite hinzukommen.
Oberbürgermeister Hilgen: „Mehr Einwohner bedeuten natürlich auch gleichzeitig mehr Herausforderungen für Kassel. Das betrifft vor allem die Bereiche bezahlbarer Wohnraum und Kita-Plätze.“ Doch auch hier sei die Stadt gut aufgestellt, erklärte Hilgen. Speziell im Kasseler Osten finde man günstige Wohnmöglichkeiten für Familien vor. Nicht von ungefähr habe Bettenhausen unter allen Stadtteilen einen der größten Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (plus 2,1 Prozent). Zudem habe ein Investor angekündigt, auf dem ehemaligen Salzmann-Gelände etwa 450 neue Wohnungen bauen zu wollen. „Auch bei der Kinderbetreuung – von der Krippe bis zum Hort - investieren wir weiter. Insgesamt rund 200 neue Plätze werden geschaffen“, sagte Hilgen. Die Zahl der Plätze für Kinderbetreuung habe sich seit 2005 um etwa 2.300 erhöht.
Es seien viele einzelne Bausteine, die im Standortwettbewerb eine Rolle spielen, erklärte der Oberbürgermeister abschließend. Die Städte und Regionen, in denen sich Lebensraum, Wirtschaftsraum, Mobilität und Kultur ideal ergänzen, profitieren am stärksten. Hilgen „Für eine Stadt ihrer Größe kann sich Kassel hier sehr selbstbewusst geben.“
Die kompletten Bevölkerungsbewegungen sind über die städtische Internetseite http://www.serviceportal-kassel.de/cms11/verwaltung/statistik/bevoelkerung/index.html abrufbar.
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