02. April 2015. Die Stadt Kassel trauert um Hermann Kirchberg. Der ehemalige CDU-Stadtverordnete und ehrenamtliche Stadtrat ist jetzt im Alter von 66 Jahren verstorben. Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich würdigten insbesondere Kirchbergs langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Kasseler Kommunalpolitik.
Hilgen: „Hermann Kirchberg war ein Mann mit politischem Gespür und Fingerspitzengefühl. Aber auch jemand, der über Parteigrenzen hinweg das Gespräch mit den Menschen und viele freundschaftliche Verbindungen zu pflegen wusste.“ Stadtverordnetenvorsteherin Friedrich ergänzte: „Für sein langjähriges Wirken in der Kommunalpolitik ist die Stadt Kassel ihm sehr dankbar.“
Hermann Kirchberg wurde 1948 in Kassel geboren. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen war er seit 1978 Verwaltungsleiter bzw. leitender Verwaltungsdirektor der nordhessischen Einrichtungen des Hauses der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, dem Marienkrankenhaus in Kassel und dem St. Elisabeth-Krankenhaus in Volkmarsen.
Seine politische Heimat fand Kirchberg 1969 in der CDU. Als Stadtverordneter saß er von 1981 bis 1989 in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung. Sein politisches Engagement setzte er bis Mai 2011 als ehrenamtliches Mitglied des Magistrats der Stadt Kassel fort. Während dieser Zeit war er bis 1989 Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen Kassel GmbH und in verschiedenen Kommissionen. Im seinem Handeln war er an der Sache orientiert, Menschlichkeit und Fairness zeichneten ihn aus.
Für sein über 30-jähriges kommunalpolitisches Wirken bekam Hermann Kirchberg im Jahr 2011 die Ehrenbezeichnung „Stadtältester“ verliehen. Mit seiner Frau – der ebenfalls ehrenamtlichen Stadträtin Barbara Herrmann-Kirchberg – sowie Tochter Katharina lebte er im Stadtteil Bad Wilhelmshöhe.
„Wer sich über so viele Jahre für das Gemeinwohl, die Stadt und den Stadtteil eingesetzt hat, hat unsere Wertschätzung und unseren Dank mehr als verdient. Sein Wirken für Kassel werden wir nicht vergessen, wenn wir an Hermann Kirchberg zurückdenken“, erklärten Oberbürgermeister Hilgen und Stadtverordnetenvorsteherin Friedrich gemeinsam
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