„Jahrzehntelanges Wirken zum Wohle der Stadt“
OB Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Funck gratulieren Hans Heimerl zum 85. Geburtstag
Am Sonntag, 19. April, wird Hans Heimerl 85 Jahre alt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck gratulieren – auch im Namen des Magistrats und des Parlaments - herzlich zum Ehrentag. „In der Politik, in der ehrenamtlichen Arbeit in Vereinen und wohltätigen Institution und in städtischen Gremien hat Heins Heimerl über viele Jahrzehnte zum Wohle der Stadt gewirkt und sie auf vielfältige Art und Weise durch sein Tun geprägt“, sagte der OB. „Wir wünschen ihm für die kommenden Jahre vor allem Gesundheit, Freude und viele Mußestunden, um die angenehmen Seiten des Lebens zu genießen.“
Er habe Heimerl in all den Jahren seines Schaffens - unter anderem als Stadtverordneter, als Geschäftsführer der städtischen Baugesellschaft und als Mitglied des hessischen Landtags -als weitsichtigen, fachkundigen und verantwortungsbewussten Menschen erlebt, der sich den gesellschaftlichen Herausforderungen immer gestellt und diese mit Erfolg gemeistert habe, sagte Kaminsky.
Im Bauhandwerk beschäftigt, fand der Sozialdemokrat Heimerl schon früh den Weg in die Kommunalpolitik und legte damit die Basis für seinen Ruf als „Hanauer Polit-Urgestein“, wie eine Zeitung anlässlich seines 70. Geburtstags titelte. 1956 begann seine Zeit als Stadtverordneter, die bis 1968 währte. Sein profundes Fachwissen konnte er als Vorsitzender des Bauausschusses einbringen. Die Fraktion führte er vier Jahre lang als Vorsitzender. Im Kreistag des frisch gegründeten Main-Kinzig-Kreises gehörte er ebenfalls vier Jahre der SPD-Fraktion an. Von 1974 bis 1991 vertrat er die Hanauer Interessen als Landtagsabgeordneter und wirkte als wohnungspolitischer Sprecher der Fraktion. Darüber hinaus gehörte er dem Innenausschuss des hessischen Landtags an.
Noch vor seinem Wirken auf der landespolitischen Ebene rückte Heimerl 1963 als Geschäftsführer der Hanauer Baugesellschaft an die Spitze der Institution und konnte an dieser Stelle maßgeblich „das Gesicht unserer Stadt verändern“. Der heutige Geschäftsführer Jens Gottwald erinnert daran, welche bedeutenden Bauvorhaben in die Ära von Hans Heimerl fielen. „80 Prozent der insgesamt 700 Wohnungen, die bis 1968 im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten entstanden sind, errichtete die Baugesellschaft unter der Leitung von Hans Heimerl.“ Dabei legte der Geschäftsführer großen Wert auf die Qualität der Bauten. Als nächstes realisierte Heimerl die Erweiterung des Stadtteils Kesselstadt in Richtung Maintal. 1975 stellte die Baugesellschaft unter seiner Leitung erstmals einen Antrag auf Mittel aus dem Bund-Land-Modernisierungsprogramms. Seither wurde die Modernisierung des bestehenden Wohnungsbestandes zu einem Schwerpunkt der Bautätigkeit.
Als Heimerl sich 1994 schließlich vom Berufsleben verabschiedete, habe für den rührigen Hanauer keineswegs der Ruhestand begonnen. „Vielmehr setzte dieser die nun frei verfügbare Zeit und Energie auch künftig zum Wohle der Stadt ein – unter anderem im Verein Freunde und Förderer Lamboy-Tümpelgarten e.V. und im Beirat der Stiftung Lichtblick zu wirken“, berichtet OB Kaminsky. Die Liste Heimerls Verdienste sei zu lange, um sie alle aufzuführen, doch könnte man mit Sicherheit sagen, dass die Verbesserung der Lebensqualität in seiner Heimatstadt ihm immer eine Herzensangelegenheit gewesen sei, der er sich in jeder Funktion und zu jeder Zeit mit Herzblut und Kompetenz gewidmet habe, sind sich Kaminsky und Funck einig. „Die Stadt Hanau hat von Hans Heimerl und seinem Engagement auf vielfältige Art und Weise profitiert. Dafür danken wir ihm bei dieser Gelegenheit herzlich – auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger.“
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
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